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Musik

Musikalische Wut

52-Songs-Logo Fuck you, I won’t do what you tell me!
Fuck you, I won’t do what you tell me!
Fuck you, I won’t do what you tell me!

Beim dieswöchigen Thema „Wut“ in Konnas Projekt 52 Songs kam mir eigentlich sofort ein Song in den Sinn, dessen absolut unwütende Coverversion wir neulich im Projekt Hörsturz hatten: Killing In The Name von Rage Against The Machine. Also ohne weitere Vorreden zu einem Live-Video:

65, 40, 20

ફારોખ બલ્સારા, d.h. Farrokh Bulsara, also Freddie Mercury, wäre heute 65 geworden – aber ich glaube, in Rente wäre er so schnell nicht gegangen…

Zudem ist er vor (knapp) 20 Jahren gestorben, und heuer ist das offizielle 40. Jubiläum von Queen. Deshalb gibt’s auch ein Lied von 1971, nämlich Liar – aber nicht in der Album-Version, sondern in der 1½ Minuten längeren (und wie ich finde schöneren) Demo aus den De Lane Lea Studios, aufgenommen im Dezember. Da’s auf YouTube nur eine ältere, qualitativ nicht ganz so gute Version gibt, bemühen wir hier Grooveshark mit der aktuellen Remaster-Version, die sich auch als Bonus auf den 2011 (schon wieder) wiederveröffentlichten Alben findet:

(Hier war etwas als Flash-Objekt eingebunden. Nicht mehr zeitgemäß.)

 

Und weil’s so ganz ohne Video ein bisschen mager aussieht, gibt’s hier noch ein Fan-Video1 zu Mother Love – mit Freddies letzten Gesangsaufnahmen:

https://youtu.be/mU6RXac5uiY

 

Zudem hat Google heute ein tolles Doodle mit einem animierten Video zu einer gekürzten Version von Don’t Stop Me Now – ansehen!

  1. da’s anscheinend nur eines dieser, ähm, „künstlerisch wertvollen“ aber dämlichen und Queen-losen „The Films“-Videos als offizielles Video gibt… ↺

Projekt Hörsturz 53

Projekt Hörsturz Noch nicht höchste Zeit für die nächste Runde im Projekt Hörsturz, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen einige Songs bewerten – ich erledige sie dennoch schon jetzt. :)

  1. The Low Anthem – Hey, All You Hippies! (von Gondorff)
    Musikalisch passt’s ja einigermaßen zum Titel. Nur will da kein Funke wirklich überspringen und mich in den blümchengeschmückten VW-Bus drängen…1
    5 von 10 Sternen 5 vernebelte Friedensbotschaften
  2. Serj Tankian – Empty Walls (von mir)
    Leere Wände hab ich hier kaum, trotzdem gefällt mir dieses Solo-Werk mit Serjs charakteristischer Stimme. :) (Wobei ich mich in der Frage, ob ich besser eine ggf. bekanntere Single nehme oder einen anderen Album-Song, für ersteres entschieden habe…)
    9 von 10 Sternen 9 Särge an den Wänden
  3. Medications – Surprise! (von Kristin)
    Überraschende Medikamente klingen eigentlich nicht nach einer guten Idee – dieses Stück ist dann aber doch nicht schlecht. Nur mitunter denke ich mir, es könnte mal mehr Fahrt aufnehmen.
    7 von 10 Sternen 7 Zuckerkügelchen gehen nicht asymptotisch gegen, sondern sind gleich 0 Wirkstoff
  4. Tera Melos – Frozen Zoo (von beetFreeQ)
    Alles durchaus ganz nett, aber dieses Eisbärenparadies will nicht so recht auftauen…
    6 von 10 Sternen 6x *bibber*
  5. Kanye West & Jay-Z – Murder To Exellence (von David)
    Die Namen versprechen schon mal keinen Ohrenfestschmaus (für mich) – und die mauen Samples, Standard-Rap und uninteressanter Gesang machen das Werk zwar nicht wirklich mies, aber Exzellenz ist für mich was anderes…
    3 von 10 Sternen 3 Morde (sind 3 zu viel)
  6. Grails – All The Colors Of The Dark (von Michael)
    Nettes Intro, aber langsam könnt’s losgehen. Ah, ein bisschen wenigstens. Insgesamt ein nettes düsteres Instrumental, dem zwar etwas mehr Pep zeitweise nicht schaden könnte, aber auch ohne funktioniert’s ganz gut.
    7 von 10 Sternen 7 Grale (sind weniger, als Indy zur Auswahl hatte)
  7. The Indelicates – I am Koresh (von JuliaL49)
    Auch ein musikalisch und melodisch mehr als ordentliches Stück; und angesichts dessen offenbar auch keine Verherrlichung dieses Sektenspinners: „[…] delves into the murky, abusive world of religious extremism, government excess, bad sex and insane logic; rewriting the greatest story ever told on the assumption that the persecuted messiah is definitively mistaken about his divinity.“
    7 von 10 Sternen 7 Verrückte
  8. The Black Lips – Modern Art (von Nummer Neun)
    Locker-flockig dahinpoprockend und schnell wieder vorbei. Aber viel Abwechslung wäre da wohl eh nicht mehr dringewesen, und so passt die Länge dann doch.
    6 von 10 Sternen 6 gar nicht so unverständliche Kunstwerke
  9. Calvin Harris – Feel So Close (von Mars)
    Der eh schon etwas seichte Poprockanfang wird bald durch einen billigen Chartbeat abgelöst, und da hilft auch das eine oder andere brauchbare Element nicht höher hinauf.
    3 von 10 Sternen 3 zu nahe Nähen
  10. Adolar – Ich bin Slide (von Dr. Borstel)
    Ach, gar nicht mal schlecht, so ’n bisschen deutscher Indie zum (Fast-)Abschluss. Auch wenn’s textlich ’n bisschen erwachsener sein dürfte…
    5 von 10 Sternen 5 Rutschen (wohin?)

Werd ich zu nachsichtig und/oder zu bequem, oder gleicht sich die Musik (nicht zuletzt dank der Songanzahl) einfach ein bisschen an? Ein durchschnittlicher Schnitt von 5,9 jedenfalls auch in dieser Runde.

Den einen Bonussong kann man auch noch mitnehmen:

Einen Live-Song für die nächste Sonderrunde muss ich noch raussuchen…

  1. höchstens in den von Lego^^ ↺

Luftige Gitarren

52-Songs-Logo Das dieswöchige Thema in Konnas Projekt 52 Songs ist „Luftgitarre“, und was läge hier näher als etwas von Queen zu verwenden, das die Compilation „The Best Air Guitar Album in the World… Ever“ einleitet, deren Songs von Queen-Gitarrist Brian May ausgewählt wurden?

Dass es kurioserweise zum „besten“ Luftgitarrenalbum noch Volume 2 und 3 gibt und dann noch eine Dreifach-CD „The Best of the Best Air Guitar Albums in the World… Ever!“, sei mal als Kuriosität dahingestellt…

Hier ist also der „Air Guitar Edit“ von Tie Your Mother Down, entsprechend der Single-Version mit vorangestelltem Anfang und Ende von We Will Rock You, warum auch immer:

Projekt Hörsturz 52

Projekt Hörsturz Höchste Zeit für die nächste Runde im Projekt Hörsturz, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen einige Songs bewerten – eine normale Runde abgesehen davon, dass man drei Wochen Zeit hat(te).

Hoffentlich stört das Rauschen des Ventilators nicht…

  1. Deastro – Daniel Johnston was stabbed in the heart with the moondagger by the king of darkness and his ghost is writing this song as a warning to all of us (von LemonHead)
    Dafür, dass der Titel so muss-zwanghaft-auffallen-lang ist, kommt das Lied selber gesanglich ziemlich gewöhnlich und altmodisch-poprockig daher.
    5 von 10 Sternen 5 Wörter zu viel^^
  2. 3 Daft Monkeys – Paranoid Big Brother (von Michael)
    Ich weiß nicht, ob das Überwachungsthema so gut zum folkigen Stil passt… ansonsten ist’s eigentlich ein ordentliches lockeres Stückchen.
    6 von 10 Sternen 6*1984=?
  3. Björk – Crystalline (von Mars)
    In ihrer Schrägheit gefällt mir Björk ja eigentlich schon – und da das offenbar was Neues ist, bin ich mal gespannt…
    Joah, passt, typisch und wiedererkennbar halt. Ob das „durcheinandergeratene“ heftigere Ende hätte sein müssen?
    7 von 10 Sternen 7 Grad in Island?
  4. The Eagles vs Dragonforce – G3RSt – Hotel California In Fire And Flames (von maloney8032)
    Also nix gegen die grundsätzliche Idee, das altbekannte Hotel zu metallisieren, aber dann bitte richtig und nicht in einem Mashup, das an allen Ecken und Enden zwickt und zwackt.
    2 von 10 Sternen 2 potemkinsche Kaschemmen
  5. Sunny Day Real Estate – Grendel (von Fabian)
    Es wird wieder ruhiger – der Kampf mit Beowulf ist offenbar vorbei. Oder er geht nach zwei Minuten los. Doch, das kommt alles in allem gut rüber.
    8 von 10 Sternen 8 schweißtreibende Grundstücke
  6. Woven – Prickly Pear (von Kristin)
    Nett. Irgendwie träumerisch, aber gegen mehr höhepunktiges hätte ich auch nichts gehabt.
    7 von 10 Sternen 7 Kaktee-autsch!
  7. Blind Pilot – The Story I Heard (von Freddi)
    Zur Abwechslung mal mehr Akustik. Wobei diese Tatsache auch die einzige Abwechslung bei diesem Lied ist – irgendwie nichts Besonderes.
    5 von 10 Sternen 5 Gschichtn
  8. Sick Puppies – I Hate You (von mir)
    Mal was mit ruhigen Strophen und härteren Refrains…
    9 von 10 Sternen 9 kranke zum-Glück-keine-Katzen ;)
  9. Carpark North – Shall we be grateful (von Konzertheld)
    Die hab ich mal als zweite Vorgruppe bei 30STM gesehen – und mit „War okay, aber keine Band, wegen der ich gezielt in ein Konzert ginge“ bewertet. Passt auch irgendwie zu diesem Lied: ordentlich, etwas zu elektronisch, aber nichts, was mich zu einem Albumkauf verleitete.
    5 von 10 Sternen 5 freie Parkplätze
  10. Noel Gallagher’s High Flying Birds – The Death Of You And Me (von David)
    Ja, gut, ganz nett, bisschen altmodisch, bisschen, naja, typisch…
    6 von 10 Sternen 6 Stratosphärenvögelchen

Macht einen leicht überdurchschnittlichen Schnitt von glatten 6,0. Ordentlich.

Noch schnell zu Mr beetFreeQ Himself’s Aufwecklied, ist ja nur ein einziger Bonussong:

So, und den Vorschlag für Runde 53 wollte ich auch schon lange mal vorschlagen: Serj Tankian – Empty Walls