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Nerviges

Klickeradoms!

Wenn einen die Abrissarbeiten gegenüber – das alte Amberger-Kino, später „Ilmgau-Großmarkt“ bzw. Teil des Kaufhauses, Teil der Gebäudegruppe, die ich zum Projekt-52-Thema „Zeitzeuge“ schon mal gezeigt hatte – schon nerven (Zeitungsartikel dazu), kann man wenigstens versuchen, das Beste daraus machen, nämlich ein paar Fotos ;) (anklicken für große Versionen):

Hier ein bisschen stochern…

Klickeradoms 1.1

…da ein bisschen schubsen…

Klickeradoms 1.2

…und weg mit dem hinderlichen Sparren-Gerüst.

Klickeradoms 1.3

So, jetzt muss er dran glauben, der hölzerne Lüftungsschacht!

Klickeradoms 1.4

Hoppla, nur die Vorderseite kommt mit…

Klickeradoms 1.5

Aber jetzt!

Klickeradoms 1.6

Weg damit…

Klickeradoms 1.7

…und…

Klickeradoms 1.8

…der nächste Abschnitt fällt!

Klickeradoms 1.9

Und noch der letzte Teil des Daches, gezeigt in Fotos im Abstand von gut 1 Sekunde (die Kamera hat natürlich mehr geschafft, aber ich will’s hier nicht zu sehr übertreiben…):

Klickeradoms 2.1 Klickeradoms 2.2 Klickeradoms 2.3 Klickeradoms 2.4 Klickeradoms 2.5 Klickeradoms 2.6 Klickeradoms 2.7 Klickeradoms 2.8 Klickeradoms 2.9

So hing’s dann am Ende noch eine Weile, bis der Greifer nochmal zugriff…


PS: Wer mit dem Beitragstitel nichts anzufangen weiß: „Klickeradoms!“ ist ein Comic-Lautwort, erfunden von Dr. Erika Fuchs, der großen Disney-Übersetzerin, für herunterfallende und auf dem Boden zerbrechende Gegenstände. Ist doch wesentlich schöner als z.B. das Standard-„Thud!“ im Englischen, oder? :mrgreen:

Wie beschrifte ich CD-ROMs kundenfreundlich?

Canon hat hierbei jedenfalls noch Raum für Verbesserungen. Sicher, der Aufwand, ggf. zwei CDs einzulegen, um die richtige zu finden, ist nicht übermäßig hoch, aber auch alles andere als optimal…

Welche dieser beiden „EOS DIGITAL Solution Disks“ würdet ihr bevorzugen (wenn ihr die Software auf deutsch haben wollt)? Seht ihr den Unterschied?

Canon-CD-Beschriftung
(Anklicken für große Ansicht.)

Links der Woche (2008/09)

Kurz und bündig:

Sehr geehrter Herr Brauereibesitzer,

ich kann ja verstehen, wenn Sie sich mit einem in der iz-Regional veröffentlichten offenen Brief an unseren Ministerpräsidenten wenden, der am Samstag in Ihrer Amberger-Halle in Kösching zu Gast sein wird, und sich darin gegen das strenge Nichtraucherschutzgesetz in bayerischen Gaststätten, von Ihnen als „Gaststättenvernichtungsgesetz“ polemisiert, aussprechen.

Natürlich können Sie der Politik „Scheinheiligkeit“ vorwerfen, angesichts der Einnahmen aus der Tabaksteuer und der Subventionen für den Tabakanbau.

Dass immer wieder, insbesondere von Seiten des Gaststättenverbandes, betont wird, das Rauchen gehöre zur bayerischen Wirtshauskultur, ist ja schon etwas verwunderlich. Meint übrigens auch der StoiBär. Dieser kulturelle Aspekt, wenn er denn einer wäre, wäre einer, auf den man meines Erachtens gut verzichten könnte.

Ich hätte ja keine Probleme damit, wenn in „typischen Kneipen“ geraucht wird (oder es den Wirten überlassen wird, das Rauchen zu erlauben oder nicht – ggf. mit steuerlichen Anreizen für ein Rauchverbot), auch ohne den Umweg über „Raucherclubs“. In Speisegaststätten hingegen finde ich ein generelles Verbot aber äußerst begrüßenswert – Sie ja auch, laut Donaukurier –, ebenso in Sportgaststätten wie z.B. dem Billard-Café, das ich gestern wieder unverräuchert verlassen konnte. :)

Es bleibt natürlich die Frage, wo die Grenze zwischen Kneipen und Speisegaststätten zu ziehen ist, gerade im Hinblick auf „alles in einem“-Dorfgaststätten. Nun, sollte da nicht die Gesundheit Vorrang haben?

Aber über das, was Sie im iz-Regional-Interview(*) gesagt haben sollen, kann ich nur den Kopf schütteln:

iz: Es geht Ihnen also nicht um die Frage „Rauchen oder Nichtrauchen?“, sondern um die staatliche Reglementierungswut?

Amberger: Ja. Ich bin der Meinung, dass das Nichtraucherschutzgesetz den Raucher nicht von seinem Laster abhält. Wenn er in der Wirtschaft nicht rauchen darf, dann raucht er eben zu Hause. Ist es denn gesünder, im Wohnzimmer zu rauchen?

UND WAS IST MIT DEN NICHTRAUCHERN IN DEN GASTSTÄTTEN?

Hier geht es nicht einfach darum, aus Spaß an Verboten den Rauchern das Rauchen in Gaststätten zu verbieten – vor lauter „Solidarität mit den Wirten“ (und Angst vor Umsatzeinbußen Ihrer Brauereien?) scheint Ihnen wohl entfallen zu sein, dass der Nichtraucherschutz auch ein – nicht unwesentlicher – Teil des Nichtraucherschutzgesetzes ist?

 


(*) Derzeit unter dem Titel „Staat schränkt Bürgerfreiheiten ein“ – aufgrund der seltsamen Seitenstruktur nicht direkt verlinkbar und wohl auch nicht archiviert…

Ich sollte heute keine Nachrichten mehr hören…

…wenn schon seit heute Morgen dauernd vom spannenden Countdown für die Namensverkündung für das Nürnberger Eisbärenbaby die Rede ist – als erste, also vermeintlich wichtigste Meldung noch dazu. Und vor ein paar Tagen hieß es dauernd, „es hat heute erstmals die Augen aufgemacht, erst das linke, dann das rechte.“ Aaargh!

Nicht dass ich jetzt was gegen Eisbären oder Tierbabys (oder beides) hätte, oder gegen Leute, die sie geradezu lieben, aber muss da dauernd so ein Rummel drumrum gemacht werden??

» GEO: „Völlig missratenes Mensch-Tier-Verhältnis“