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Hardware

Zicke!

Board-Ausschnitt Hätte nicht gedacht, dass ein Mainboard (in diesem Fall ein MSI X38 Diamond und testweise ein P35D3) so zickig wird, wenn die CPU-Revision (in diesem Fall ein Wolfdale E0) etwas neuer ist als das bisherige BIOS unterstützt – zumindest bis zum Starten von DOS zwecks BIOS-Update sollte es doch gehen, aber nein, Madame müssen unbedingt beim Logo nach der Speicher- oder USB-Initialisierung hängen und nie auf einen Tastendruck reagieren, es sei denn nach der gelegentlichen, scheinbar willkürlich erscheinenden Frage, das BIOS-Setup zurückzusetzen, um dann im nächsten Schritt zu hängen, oder auch mal alle paar Sekunden aus- und wieder angehen, bis man den Stecker zieht, oder… oder… oder…
:motz:

Also CPU wieder ausbauen, ältere suchen, einbauen, Update, ausbauen, neue einbauen, puh, geht. Na immerhin. Der erste große Schritt auf dem Weg zu meinem neuen Arbeits-PC ist getan…

48 Leerzeichen und ein historischer USB

asiatischer Speicher Achtung: Es wird etwas technisch ;) – aber andererseits könnt ihr die Details auch ignorieren und trotzdem verstehen, was hier kurios ist, im Zweifelsfall lest einfach nur das Fettgedruckte…:

Aus den SMBios/DMI-Infos für Speichermodule, die das BIOS setzen muss, im Idealfall aus den SPD-EEPROMs bezogen:

Hersteller: 48spaces
Teile-Nr.: 312345678901234567890123456789012345
Serien-Nr.: 31234567

aargh, schon wieder so ein Viech! ;) Und zwar bei allen vier Slot-Infos dieselben. Wie lief das, hat da ein Programmierer zum anderen (auf Englisch) gesagt: „Das interessiert doch eh keinen, was da drin steht, schreib einfach 48 Leerzeichen rein“?


Und aus dem BIOS-Setup eines Compaq-PCs:

Unterstützung für historischen USB

Also bitte, so alt ist USB doch nun wirklich nicht!

(Gemeint ist natürlich „Legacy USB Support“, d.h. die Möglichkeit, dass auch Programme wie z.B. DOS USB-Tastaturen, -Mäsue und -Platten so ansprechen können, als wären sie herkömmliche PS/2-Eingabegeräte bzw. BIOS-Festplatten, was in Intels Fachjargon eben als „Legacy“ bezeichnet wird.)


Foto: Lev Olkha – Fotolia.com

Videos der Woche (2008/32)

Eine videoreiche Woche – denn hier gibt’s gleich vier davon. (Wenn euch das zu viel ist und ihr in Zukunft lieber Links hättet, sagt Bescheid…)

Blitze in Super-Zeitlupe (via Wissen belastet):

Hier gibt’s noch mehr davon.

Damals in Sydney beim olympischen Schwimmwettbewerb: Ein einsamer Schwimmer… (via mlogger)

Die esoterische Lösung für Computer-Probleme! ;) (via Bad Astronomy)

Rhabarberbarberabarbarbier… oder so. :rotfl: (via Resistance Is Futile)

Das kleine Schwarze

EeePC 900 auf Tastastur Natürlich kein Kleid, sondern mein quasi-neuer Asus EeePC 900, den ich neulich schon kurz erwähnt hatte – eigentlich schon am 27. Juni, einen Tag nach Veröffentlichung, für 377 € im Sonderangebot1 gekauft, doch einen Tag später ging die Hintergrundbeleuchtung kaputt, und bis ich „Sussi“2 wieder in Händen halten konnte, vergingen fast vier Wochen.
:motz:

Auf dem Foto rechts zum Größenvergleich auf einer herkömmlichen Desktop-Tastatur zu sehen – wirklich schön klein und handlich, das Teil. (Übrigens nicht von der Taskbar verwirren lassen, das ist nicht Vista, sondern XP mit dem „Royale Noir“-Theme, das von Microsoft heruntergeladen werden konnte (oder noch kann?).)

Für den „normalen Bedarf“ zum Surfen, Bloggen und etwas Bildbearbeitung ist die Leistung mehr als ausreichend – kleine Wartezeiten bei anspruchsvolleren Aufgaben sind verständlich, ebenso dass man auf diesen winzigen Tasten nicht so schnell schreiben kann wie auf großen, aber ohne Kompromisse geht’s halt nicht. Nur die Anordnung einiger Tasten ist verbesserungswürdig, so ist z.B. links unten < >, beim Schreiben von HTML öfters benötigt, als Fn-Belegung beim Y mit drauf, ^° ist nach oben und damit die Ziffern nach links gerutscht, und wozu zum Teufel brauchen Pause und Untbr immer noch eine separate Taste??3

Dass die Akku-Laufzeit recht mager wein würde (unter 2 Stunden – genau hab ich’s selber noch nicht ausgemessen, aber das haben ja einige andere, z.B. jklmobile), war klar, zumal auch nur der 4-Zellen-4400-mAh-Akku dabei ist – dass die Atom-CPU-Variante im leicht geänderten Gehäuse, der EeePC 901, nun bald anscheinend mit größerem 6-Zellen-6600-mAh-Akku und auch durch etwas geringere Leistungsaufnahme wohl deutlich längerer Laufzeit kommt (s. z.B. PC Welt), ist angesichts des durch den Defekt mangelnden Zeitvorsprungs irgendwie blöd (soll heißen, aktuell würde ich den 901 bevorzugen)… nun gut, ein stärkerer Akku war eh eingeplant.

EeePC 900 Screenshot Firefox Links ein Screenshot vom Firefox mit dem platzsparenden und doch gut zu bedienenden Theme „Classic Compact“ – sogar mein langes Bookmark-Menü passt da ohne größere Verrenkungen auf den 1024×600-Pixel-Bildschirm. (Und die Beitragsvorschau im Hintergrund zeigt, was euch in den nächsten Tagen hier erwartet. :) )

Der Bildschirm ist gut abzulesen, die Auflösung ist schön hoch für diese knapp 9 Zoll. Und ich bin durchaus froh, diesen EeePC anstelle des merklich größeren 10-Zoll-Netbooks Medion Akoya Mini (auch 1024×600), den Aldi in der darauffolgenden Woche angeboten hatte, genommen zu haben.

Was gibt’s sonst noch zu sagen? Nach einiger Zeit springt ein leiser Lüfter an; unangenehm heiß wird das Gehäuse nicht; die Trackpad-Tasten sind etwas schwergängig, aber meistens tippt man4 eh aufs Trackpad, das mit mehreren Fingern auch Zusatzfunktionen bietet (z.B. Zoom); das Netzteil ist schön klein.

Erstes Fazit: Ich bin an sich recht zufrieden – abgesehen von der „Auszeit“, versteht sich –, vor allem wenn ich dann den größeren Akku habe. Eine eindeutige Kaufempfehlung kann ich aber nicht geben, schließlich kommen laufend neue Modelle von Asus und diversen anderen Herstellern raus…

Ich sehe die Modelle dieses Jahr gewissermaßen als Generation 1 und „1.5“ der bezahlbaren Mini-Notebooks – ich schätze, in einem Jahr oder so, wenn wir auch die Generation 2 langsam hinter uns lassen, wird’s nochmal deutlich interessanter. Was aber keinen jetzt Interessierten von einem Kauf abhalten sollte.

  1. die Expert-Filiale im Nachbarort hatte nach Umbau wiedereröffnet, und die hiesige hat sich netterweise bei den Sonderangeboten angeschlossen []
  2. meine Notebooks haben/hatten alle (bis aufs erste) quasi-weibliche Namen mit Doppelkonsonant und „i“ am Ende – in diesem Fall in Anlehnung an (A)sus benannt… []
  3. aber das machen viele andere Hersteller leider auch so []
  4. oder zumindest ich ;) []