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Projekt 52

Projekt 52: Selbermachen

Letztes Juli-Thema im Projekt 52.

Klemmbausteine bieten ja die ideale Gelegenheit, etwas selber zu machen. Zu moccen, von MOC = My Own Creation. Manchmal begnügt man sich aber auch damit, etwas Vorgefertigtes – bzw. Vordesigntes, denn fertigen muss man’s immer noch selbst – zu verändern und zu ergänzen. Etwa wenn Lego ein schönes, aber unvollständiges Haus herausbringt – was nicht nur Teile spart, sondern auch durch offene Rückseiten die Bespielbarkeit verbessert, gerade bei Sets, die sich nicht exklusiv an Erwachsene richten, nicht unwichtig.

In diesem Beispiel hab ich zwei Exemplare des maurischen Friends-Gartenrestaurants 42691 – mit vielen Teilen in der neuen Farbe warm pink – und einige vorhandenen Teile genommen und ein (bis auf eine Seitenwand) vollständiges Haus für meine Stadt gebaut.

Hier der Blick von der Straßenseite:

Neue Seitenwand; der Blick von rechts entspricht dem gespiegelten Originalset:

Wahrscheinlich werde ich den Boden außen auch noch fliesen, die beigen Noppen sehen zu sehr nach Sand aus…

Projekt 52: Ball

Nächstes Juli-Thema im Projekt 52.

Es begab ſich im Jahre 2008 in Woche 6 in dieſem Projekte, daß ich zum Thema »Song-Interpretation« dies luſtige, mehrdeutige Liedchen »Big Balls« von der Muſikantentruppe die da heißt AC/DC erwählt hatte, und dazu zwey Lego-Männchen zeigte, die auf großen Fußbällen ſtehen.

Gut drei Jahre ſpäter, für Woche 24 des Jahres 2011, war nun »Bällebad« das Thema, in dem ein kleiner Nachbau eines ſchwarz-weißen exotiſchen Vögeleins ſich in einem ebenſolchen Bällebad befand.

Wohlan, ſo laſſet uns dieſe beyden Ideen combiniren zu einem neuen Bilde für das Thema »Ball« anno 2026:

Da das Thema „Ball“ und nicht „Bälle“ heißt, ist das Bällebad leider nur spärlich gefüllt; selbst die Kombination eines großen und eines kleinen Balls ist ja schon nicht ganz in Ordnung… 🙂

(Die Zeit hat dem großen Ball ganz schön zugesetzt, obwohl er nur rumlag…)

Projekt 52: Buchstabe

Letztes Juni-Thema im Projekt 52. Ich zitiere mal aus der Wikipedia:

Das Wort entstand wahrscheinlich aus den germanischen, zum Los bestimmten Runenstäbchen (*bōks). Diese als Runen bezeichnete Schriftzeichen wurden damals oft mittels Punzieren in Waffen, aber auch in Stäbchen aus dem harten und schweren Holz der Buche geritzt. Die derart beschriebenen Stäbchen benutzten die Germanen als Orakel für wichtige Entscheidungen und nach einer Theorie leitet sich deshalb das Wort „Buchstabe“ von diesen kultisch bedeutsamen Buchenstäbchen ab. Nach einer anderen Theorie geht der Ausdruck „Stab“ auf den kräftigen Zentralstrich der Runen zurück, mit dem sie jeweils gebildet werden.

Die Verbindung zwischen „Buche“ und „Buchstabe“ wird dabei aus sachlichen Gründen angezweifelt, denn der Ausdruck „Buchstabe“ sei für die im Buch verwendeten lateinischen Schriftzeichen verwendet worden, nicht aber für die germanischen Runenzeichen, die im Altnordischen beispielsweise „stafr“ und „rūnastafr“ hießen.

Wie dem auch sei, daran, dass die ersten vier Buchstabe-Buchstaben dieselben sind wie die ersten vier Buche-Buchstaben, kann man nicht zweifeln; praktischerweise hab ich im Garten eine (im letzten Herbst stark zurückgeschnittene) Buchenhecke – da kann z.B. der Halbling-Druide aus der Dungeons & Dragons-Minifigurenserie von 2024 auf einem Buchenstäbchen rumklettern: