Chaos

Beim ersten Start dieses so passend „Mayhem“ genannten simplen Wrestling-Spiels – simpel in den Aktionen, beim Aufrüsten und Weiterkommen umfangreicher und typisch langwierig und typisch „gib doch massenweise echtes Geld aus, damit du schneller vorankommst“-ig a.k.a. Pay-to-win – kommt das Chaos gleich zu Beginn:

Beim zweiten Start war’s dann lesbar (es ging um die Nutzungsbedingungen etc.).

Ein Minispiel, wie man sie manchmal anstelle von Werbeclips in Spielen, die sowas zur Refinanzierung einsetzen, bekommt, ergänzte die banale Langeweile des Spiels – hoffentlich nur hier und nicht im Hauptspiel – um das Chaos der Übersetzung:

Da sollten sie’s doch lieber gleich bleiben lassen. Oder soll das schon einen Eindruck der Qualität des eigentlichen Spiels vermitteln?

Tja, und bei diesen Sicherheitshinweisen bei Amazon fragt man sich, was für ein Chaos wohl ausbrechen mag, wenn man die Kinder nur mal kurz aus den Augen lässt:

Nun gut, bleibt für die erwachsenen Lego-Fans mehr übrig. ;) Noch dazu bei so einem Rabatt…

4 Kommentare

  1. Computerspiele und Übersetzung sind so ein Ding. Ein Kollege von mir hat als freiberuflicher Übersetzer für eine (mir nicht) bekannte Firma Dialoge für MMOGs übersetzt. Die Texte kamen allen Ernstes in Excel-Tabellen, ohne jeden Kontext und auch nicht in der Reihenfolge des Dialogflusses, teils sogar ohne Angabe, wer da grad spricht. Kein Wunder, dass die übersetzten Spiele oft so hölzern klingen…

    Und bei Lego gehen Übersetzungen auch schon mal schief

    • Wobei sich bei Lego die Frage stellt, was die übliche Formulierung im Dänischen ist.
      Andrerseits kann’s auch ein Copy&Paste-von-irgendwo-sonst-Fehler sein…

      • Habe leider keinen Dänischkundigen greifbar. Copy&Paste-Missgeschick kommt mir auch am Plausibelsten vor. Allerdings würde mich da auf jeden Fall die Vorgeschichte interessieren – von wegen „kleine Bälle/Kugeln“?

        • Mal abgesehen davon, dass es auch Lego-Bälle/-Kugeln gibt (typischerweise wohl um die 16mm Durchmesser), denke ich eher an eine allgemeine juristische Vorlage, wo vielleicht versehentlich die balls– statt der Kleinteile-Variante genommen wurde.

          Bei einem aktuellen Set, das ich grad hier liegen hab, steht übrigens „kleine Teile“.(„små dele“) Jetzt müsste man mal Sets der letzten Jahre durchgehen und vergleichen…

Schreib einen Kommentar

Alle Angaben sind freiwillig. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben.

  • Moderation: Wer zum ersten Mal kommentiert, dessen Kommentar muss manuell von mir freigeschaltet werden.
  • Benimm dich! Keine Beleidigungen, keine rechtswidrigen Inhalte u.s.w.! Sollte eigentlich selbst­verständlich sein, oder...?
  • Webseite: Nichts gegen Blogs mit Werbung, aber rein kommerzielle Links sind unerwünscht und werden gelöscht. Reine Spam-Kommentare natürlich auch.
  • E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Kommentaren: Diese Funktion musst du über eine beim ersten Mal verschickte Bestätigungs-Mail freischalten. Diese Benachrichtigungen können mit dem auch in jeder Mail enthaltenen Link auch wieder deaktiviert werden.
  • Twitter: Wenn du einen Twitter-Account hast, kannst du im entsprechenden Feld deinen Twitter-Namen eingeben (egal ob mit oder ohne dem @), der dann bei allen (auch älteren) Kommentaren, die dieselbe E-Mail-Adresse enthalten, angezeigt wird. (Heißt auch: das E-Mail-Adressfeld muss auch ausgefüllt sein.)
  • Ein eigenes Bild (Avatar)? Registriere dich auf Gravatar.com mit deiner E-Mail-Adresse und lade ein Bild hoch – dieses erscheint dann hier und auf vielen anderen Blogs (wenn du die E-Mail-Adresse hier mit angibst, natürlich).
  • Erlaubte HTML-Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> <sub> <sup> <big> <small> <u>