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cimddwc

3-6-2-6

Es ist mal wieder diese Zeit des Jahres, in der Rockantenne ihre jährliche Top 666 der besten Rock-Songs bringt – also 3×6 im Jahr 26, daher der Titel1 –, gewählt durch 3,8 Millionen Abstimmungen der Art „Pommesgabel hoch“ oder „Daumen runter“. Früher im Jahr als üblich, sagen sie, aber 2021 war’s noch einen Tag früher.

Und, man höre und staune, diesmal haben sie sie tatsächlich in Textform veröffentlicht statt auf 67 Bildern zum Durchklicken in Zehnerblöcken.

Nachdem schon am frühen Morgen die Negativ-Überraschung kam, dass der Vorjahressieger Bohemian Rhapsody auf 83 abgestürzt ist, wird’s ja sicher einen neuen Sieger geben – nur wer würde das sein? Der letztes Jahr verstorbene Ozzy bzw. Black Sabbath etwa, nachdem 2025 die Bestplatzierung mit Paranoid auf der 10 war? Letztes Jahr erfuhr man das gegen 17 Uhr, diesmal rund eine halbe Stunde später.

Hier wieder die Titel, die letztes Jahr noch in der Top 10 waren:

83. Queen: Bohemian Rhapsody (letztes Jahr 1)
22. Led Zeppelin: Stairway To Heaven (9)
17. AC/DC: Back In Black (5)
15. AC/DC: Thunderstruck (6)

Und die aktuelle Top Ten:

10. Motörhead: Ace Of Spades (3)
9. Guns N’Roses: Paradise City (21) – Axl Rose wird heute 64
8. Metallica: Master Of Puppets (8)
7. Guns N’Roses: November Rain
6. Iron Maiden: The Number Of The Beast (11)
5. Metallica: Nothing Else Matters (4)
4. AC/DC: Hells Bells (16)
3. Iron Maiden: Run To The Hills (7)
2. Metallica: Enter Sandman (2)
1. Black Sabbath: Paranoid (10)

:rocks:

  1. nein, das ist keine meiner Karten-PINs ↺

Projekt 52: Augenblick

Erstes Februar-Thema im Projekt 52. Ja, ich weiß, wir haben heute noch Januar, aber Sari richtet sich mit der Themenvergabe nach den Sonntagen und ich poste meine Beiträge gerne an Samstagen – und Mitteilnehmer bullion an Freitagen, er war mit seinem interessanten Straßenlicht also noch einen Tag früher zu früh…

Dieser Augen-Blick wäre auch was fürs Januar-Thema Fotografie gewesen, aber da passte das Riesenobjektiv noch besser, sodass ich mir dieses Motiv dafür aufgespart habe, dass Augenblick auch noch als Thema gezogen wird:

Eine Minifigur blickt durch den Sucher einer Minifigurenkamera – die auch so ordentlich designt ist, dass nicht nur der Griff so sitzt, dass die Kamera in der Hand vor dem Gesicht gerade ausgerichtet ist, sondern eben das Auge auch hinter dem Sucher.

Ein Mittwoch in Bildern

Wieder der 28., wieder Picture My Day Day, nur halt mit neuer Jahreszahl #pmdd2026.

Die neue Wetterstation (bei der alten war ja der Außensensor kaputt) habt ihr auch noch nicht gesehen – und Schnee gibt’s hier auch noch:

Wenn ich aktuell schon so verschnupft bin, dass ich gestern auf einen Konzertbesuch verzichtet habe (auch wenn’s „nur“ das war, das mir dieses Jahr am wenigsten wichtig war), dürft ihr hier einen Blick auf einen Teil meiner gestrigen „Ausbeute“ werfen; und für den Lego-Patent-Tag knipse ich mal einen alten PmDD-Beitrag:

Arbeiten und Wäsche aufhängen:

Buchstabendreher über ein Leerzeichen hinweg; Vorbereitung für den Burger, während das Fleisch noch in der Pfanne brutzelt:

(Erkennt beim größeren Teil der hellen Soße noch jemand einen Penis?)

Das Endprodukt und ein altbekanntes Mittagspausenspielchen:

Nichtssagender Ausschnitt aus der Arbeit, und zum Feierabend etwas spielen:

Zum Abendessen purer Luxus: zwei verschiedene Sorten Toastbrot; und wenigstens ein kleines Lego-Set will am Lego-Tag gebaut sein:

Noch etwas Wrestling, dann wird’s dunkel:

Nachtrag vom Donnerstag: Über Nacht hat’s anscheinend etwas geschneit:

Projekt 52: Geld

Letztes Januar-Thema in Saris Projekt 52.

Nun könnte ich beim Thema Geld darüber schreiben, wie teuer Lego ist, was für Zeug die fürs Festlegen der UVP Zuständigen manchmal rauchen, wie viel Geld man so als AFOL1 bzw., wie manche lieber sagen, AFOB2 ausgibt – ich will gar nicht so genau wissen, wie viel das bei mir ist, dank Platzmangel wird’s jedenfalls weniger – aber ich zeige lieber ein Bild, das die eingeschränkten Bargeldwerte in der Lego-Welt zeigt:

Denn da gibt es im allgemeinen Minifiguren-Gebrauch eigentlich nur diese zwei: „100-Dollar-Noten“ und „5-Mark-Stücke“. Früher gab es noch dünne glänzende Münzen mit unterschiedlichen Werten von 10 bis 40 Pfennig o.ä., die als Kombination kamen, seit 2022 für die eher mittelalterliche Verwendung matte Goldmünzen mit Krone, aber ohne Zahl, in bisher 31 Sets, und letztes Jahr einen verkratzten Silberdollar für Batman & Co. Und Dagobert Duck hatte natürlich seinen ersten selbstverdienten Zehner.

Aber immerhin sind elektronische Bezahlmöglichkeiten auch an Imbissständen mittlerweile weiter verbreitet als in der deutschen Realität…

  1. adult fan of Lego ↺
  2. … bricks, was andere Klemmbausteinhersteller einschließt ↺

Schwarzsegeln

Und gleich der nächste Konzertbericht: Beyond The Black gestern in der TonHalle München mit den Vorgruppen Seraina Telli und Setyøursails. Die ursprünglich geplanten Crownshift – die ich letzten Februar im Vorprogramm von Dirkschneider gesehen hatte, wo mir das gewisse Etwas gefehlt hatte – hatten abgesagt, weil sie sich auf die langwieriger gewordenen Arbeiten an ihrem neuen Album konzentrieren wollten.

Jetzt also zwei Vorgruppen, aber Beginn trotzdem um 20:00 Uhr? Dürfte also spät werden… wenn dann die Schweizer Multiinstrumentalistin samt Drummer mit ihrem „In Your Face Rock“ nicht schon aktiv gewesen wären, als ich um 19:30 in die Halle kam. Aber anscheinend erst seit rund 5 Minuten, sie spielten bis Punkt 20:00 Uhr.

Und das schön abwechslungsreich und unterhaltsam, ein gelungener Auftakt.

Nach kurzem Umbau dann die Kølner, äh, Kölner Segler mit Metalcore/Post-Hardcore mit einer überwiegenden Schreihälsin (positiv gemeint!) am Mikro.

Und ohne Platz für Homophobie, Faschismus, Sexismus, Rassismus, wie die Fahne verriet. 👍

Energiegeladene zweite Vorgruppe mit 45 Minuten, darunter viele kurze Songs.

Umbau dann mit Vorhang; um 21:27 erklang schließlich das Vor-Intro in Form von Paint It Black.

Auch hier eine große (zweigeteilte) Videowand mit vielleicht ein bisschen weniger Epik als bei Epica.

Jennifer hatte dann auch mal goldene Flügel angelegt, wohl mehr für die „Ravens“, also die Fans, um die’s im Lied ging, als für Engel.

Ein kurzes Synthie-Medley-Duett (von dem ich kein brauchbares Foto habe) gab’s, aber keinen größeren akustischen Abschnitt, und überhaupt schien mir, sie haben – wie generell seit dem letzten Album – wieder einen Tick oder zwei mehr Härte draufgepackt.

Performance und Stimmung waren natürlich wieder erstklassig, auch bei diesem meinem 7. Mal BtB (inkl. Vorgruppenauftritten, wo sie ja sehr fleißig waren). Damit sind sie übrigens auf meinem 2. Platz hinter Black (aha!) Stone Cherry.

:rocks: Rund 90 Minuten werden’s wohl gewesen sein, bahnbauarbeitsbedingt bin ich allerdings mitten im vorletzten Lied gegangen – das letzte, Halleluja, wäre für mich als Atheist eh nix 😉 –, Bericht dazu ist mal wieder » ausgelagert.