- Video (engl.) und Diskussion zum häufig von Esoterikern vorgebrachten Pseudo-Argument „Sei doch ein bisschen offen!“
- „Mehr, als ihr jemals über Epistemologie [Erkenntnistheorie] wissen wolltet“
- Eine Mentos-und-Soda-Reaktion in Zeitlupe (via Lordy)
- Ein Kreisverkehr in Erfurt, dem eine bebaute Mitte nicht schaden könnte… (via ui.)
Projekt 52/49: Historisch
Sorry, dass nach 2 Tagen gleich wieder ein Bild für Saris Projekt 52 folgt, aber ich wollte das Thema von letzter Woche noch schnell nachholen:
Projekt 42: Kalt
Höchste Zeit für das November-Thema im Projekt 42 – bei dem die Teilnehmer mehr oder weniger spontan einen Text zu einem vorgegebenen, meist mehrdeutigen Wort schreiben sollen –, das unverdientermaßen vor sich hin siecht; keine Ahnung, warum da nicht mehr Leute mitmachen… und ja, das möge man auch als Aufforderung verstehen!
Nun gut, so schreib ich halt ein Geschichtchen zum Thema „kalt“:
„Chef, ich hätt gern mehr kalt.“
Mehr kalt? Hmm. Der Chef überlegt, was sein Angestellter damit genau meint. Nachfragen kann er nicht, als Chef muss er schließlich souverän alles erkennen und wissen.
Mehr kalt? Hmm. Sicher, angesichts der warmen Heizungsluft und der niedrigen Außentemperaturen könnte er im Büro einfach die Heizung runterdrehen und/oder das Fenster aufmachen – doch da beschweren sich die anderen Mitarbeiter, von denen manche recht kälteempfindlich sind. Für ein separates Zimmer ist auch kein Platz. Auf die Straße setzen kann er den Bittenden auch nicht, auf dem Dach ist es auch zu unsicher. Wenn’s denn überhaupt um die Umgebungstemperatur geht.
Mehr kalt? Hmm. Schon eine seltsame Ausdrucksweise. Meint er, er will lieber mit der Betreuung der Kühlschrankhersteller betraut werden und die Backöfen an andere abgeben? Aber das ist ohnehin nur ein kleiner Teil der Geschäftstätigkeit.
Mehr kalt? Hmm. Sind die Getränke in der Kantine zu warm? Oder will er Meer kalt? Urlaub am Nordpol? Hmm. Noch seltsamere Ausdrucksweise.
Doch schließlich, als der Angestellte das Schweigen des Chefs schon als stille „Sie wissen doch selbst, wie die Lage ist“-Ablehnung gedeutet hat, geht dem Chef endlich ein Kühlschranklicht auf, und er fragt: „Sie… Sie wollen also eine Gehaltserhöhung?“
Das Ergebnis des Rests des Gesprächs ist leider nicht überliefert.
Okay, vielleicht etwas gekünstelt, das Ganze…
Projekt 52/46: Aus der Kindheit
Das nächste Thema der Woche bei Saris Projekt 52.
Zeit für ’nen neuen
…denn der alte sieht nach fast sechseinhalb Jahren im Geldbeutel auch nicht mehr so gut aus. Die Rede ist von meinem Organspendeausweis:
Die direkt ausfüll- und ausdruckbare Version (die ich dann mit durchsichtigem Klebeband haltbarer gemacht habe) ist praktischerweise auch noch etwas kleiner.
Und, habt ihr auch einen? Ich mein, nach dem Tod braucht man den eigenen Körper ja eh nicht mehr (und netterweise sprechen sich ja auch die großen Kirchen mittlerweile dafür aus)…
Wenn nein, warum nicht? Hoffentlich wisst ihr das wenigstens – anders als in dieser Umfrage von 2009, „Falls Sie nicht bereit wären, Ihre Organe oder die naher Angehöriger zu spenden, was wäre der Grund dafür?“, die relative Mehrheit(!) von 28%, die „weiß nicht“ angegeben haben.
Dagegen sein, ohne zu wissen warum…



