52 Songs: Werbung

52-Songs-Logo „Werbung“ ist also das Thema der Woche in Konnas Projekt 52 Songs. Tja… der Erfahrung wegen versuche ich ja, Werbung in Radio und Fernsehen so weit wie möglich zu vermeiden – es gibt da einfach zu viel Müll. Manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden, dass man doch den einen oder anderen Spot oder Werbeblock mitbekommt…

Da gibt’s erstmal die Fälle, wo einfach „normale“ Lieder in Spots verbraten werden – manchen Songs verhelfen diese erst zu einem nennenswerten Erfolg. Bitte, von mir aus; solange der Spot oder das Produkt nicht zu dämlich ist, wird ein guter Song oder die Erinnerung an denselben dadurch nicht nennenswert schlechter. Kritischer (in geschmacklicher Hinsicht) wird’s, wenn die Songs verändert und dem Produkt angepasst werden – von eher harmlosen Fällen, wo z.B. aus Sommerträumen Rum-Gefühle werden, über die Vereinnahmung klassischer Melodien durch Süßigkeiten bis hin zu Verhunzungen wie dem, was ein Baumarkt mit einem Queen-Hit anstellt (was ich als Queen-Fan hier ja kaum ignorieren kann).

Jetzt könnte ich es hierbei belassen und einfach einen Song (keinen Werbespot) einbinden – aber ich meckere lieber weiter.^^ Von angepassten Songs kommen wir jetzt zu speziell geschriebenen (Kurz-)Songs; wenn etwa ein bekannter bayrischer Wortspiel-Kabarettist, den ich an sich mag, gleich mehrere Verse für ein Möbelhaus dichtet, dann mag das zwar eines gewissen Witzes nicht entbehren, insgesamt ist es aber alles andere als ein Grund, mich darüber zu freuen.

Die meiner Meinung nach schlimmste Art von Werbung ist jedoch, wenn die Werbenden meinen, sie müssten ihre gewöhnlichen Slogans singen (lassen) – insbesondere wenn sie dafür Kunden(?) einsetzen, die nicht singen können. Solche Spots sorgen nur dafür, dass ich sicher keine Bratwürste, Teigwaren oder Milchprodukte bestimmter Hersteller kaufe, und auch ein professionell gesungener, dafür umso öfter zu hörender Einzeiler würde mich eher mit einer kaputten Windschutzscheibe fahren lassen als den werbenden Anbieter aufzusuchen.

Und quasi aus Protest gegen diese Auswüchse gibt’s diese Woche kein Lied von mir für das 52-Songs-Projekt.

Links und Video der Woche (2011/35+36)

Fast eine (Weltraum-)Foto-Sonderausgabe diesmal…

Wie wär’s mit einem Update?

Eine Zweitwohnung vom Windowsbunny? ;)

Balkontür mit Windows-XP-Plakat als Rollo

Windows XP ist 10 Jahre alt, wie wär’s denn endlich mit einem Update? Oder zumindest mit einer passenden größeren Version wie Doors XP? Oder hat die Wohnung – oder wohl eher das Reihenhaus – nur maximal 6 Fenster und der Bewohner will deswegen keinen Windows-7-Sicht-/Lichtschutz?

Interessant könnte es jedenfalls werden, wenn nebenan ins derzeit zu verkaufende Reihenhaus ein Apple-Jünger einzöge…

Musikalische Wut

52-Songs-Logo Fuck you, I won’t do what you tell me!
Fuck you, I won’t do what you tell me!
Fuck you, I won’t do what you tell me!

Beim dieswöchigen Thema „Wut“ in Konnas Projekt 52 Songs kam mir eigentlich sofort ein Song in den Sinn, dessen absolut unwütende Coverversion wir neulich im Projekt Hörsturz hatten: Killing In The Name von Rage Against The Machine. Also ohne weitere Vorreden zu einem Live-Video:

5 Jahre

redhead model cheering isolated on white 5 Jahre gibt’s mittlerweile dieses Blögchen – verglichen mit einem Menschen wäre das noch lange nicht erwachsen, aber bei Blogs zählt man da ja wohl anders…

Ein paar Zahlen gefällig? Das ist dier 2109. Beitrag, insgesamt gab’s 12984 Kommentare, 7480 davon „echt”, d.h. nicht von mir selbst und keine Track-/Pingbacks1, von über 1000 verschiedenen Verfassern, von denen fast 400 mehrfach kommentiert haben. Und ’ne Menge Spam.

Vielen Dank euch allen für das alles (außer dem Spam, versteht sich2)!

Gesamt-Seitenaufrufe kann ich nicht komplett nennen, weil erst seit Mitte 2007 mitgezählt wird (mit WP.com Stats), aber da es bis dahin sicher nicht viele waren, kommt die 955276 seitdem schon recht nahe an die Gesamtzahl.

Ach ja: Zu gewinnen gibt’s hier – anders als bei Konnas 5-Jährigem (vorgestern) oder Suriels 4-Jährigem (gestern) – leider nichts. Sicher, ich könnte jetzt schnell die Notlösung für Unvorbereitete (ein paar Amazon-Gutscheine) raushauen, aber das käme mir irgendwie zu zwanghaft vor… Trotzdem hab ich nichts dagegen, wenn ihr – wie bei Konna & Suriel – verratet, wie ihr damals zuerst auf dieses Blog mit dem unaussprechlichen(?) Namen gestoßen seid. :)

 

Nachtrag: Und weil der Pingback, der zu meiner eben verlinkten „Über“-Seite gehen wollte, die interne Nummer 46664 hatte, gibt’s hier noch ein (Rest-)Queen-Lied zu dieser Nummer, die ja auch der Name einer Kampagne der Nelson-Mandela-Stifung ist:

https://youtu.be/z0j-fkKB9jg


Foto: Gleb Semenjuk – Fotolia.com

  1. ein weitgehend regelmäßiges Quiz hilft, diese Zahlen hochzutreiben^^ ↺
  2. und ein paar Pöbler und Beleidiger sind auch ausgenommen – wobei die sich durch ihr Verhalten ja schon selbst disqualifizieren… ↺