Firefox-Erweiterungen, die keiner braucht?

Die Computerwoche veröffentlicht eine Liste mit „Zehn Firefox-Erweiterungen, die keiner braucht“ (von deren Schwester „Computerworld“, die nur von „Erweiterungen meiden“(!) spricht) – manche meiner Meinung nach recht fragwürdig, manche durchaus in Ordnung (die Listen-Nummern verweisen auf die einzelnen Seiten des Computerwoche-Artikels):

1. Fasterfox (Prefetching von verlinkten Seiten): Da halte ich auch nicht viel davon.

2. NoScript (JavaScript und Plugins für einzelne Sites ein-/ausschalten und schützt außerdem vor einigen Sicherheitslücken):

„Es ist jedoch fraglich, ob es Sinn gibt, Durchschnitts-Surfer mit dem auf Dauer nervtötenden Führen einer Whitelist zu belasten. […] Die meisten Web-Surfer deinstallieren diese Extension schon nach kurzer Zeit wieder.“

Es gibt nicht nur den Durchschnitt (wäre ja auch langweilig) – aber ihr behauptet doch, keiner brauche diese Erweiterungen! Ich meine: für Leute, die sich gut genug auskennen, ist NoScript durchaus nützlich. Die Computerworld auch, denn die schreibt im Originalartikel auch:

„If you really have a need for this kind of control, then you’re already using the extension and will continue to do so.“

Und auf die Sicherheitsfunktionen geht ihr gar nicht ein. Ich möchte darauf nicht mehr verzichten, selbst wenn man manchmal 2 Klicks benötigt, um eine neue Website zum Laufen zu bekommen.

Woher ihr eure „Statistik“ habt, würde mich aber mal interessieren…

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Die GEZ sorgt sich um ihr Image…

…und verschlechtert es eher noch:

akademie.de wurde abgemahnt, dass sie in ihren Texten und Musterbriefen über zwanzig geläufige Begriffe wie z.B. „GEZ-Gebühren“, „PC-Gebühr“ oder „GEZ-Anmeldung“ anstelle von „gesetzliche Rundfunkgebühren“, „gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte“ bzw. „gesetzlich vorgesehene Anmeldung von zum Empfang bereit gehaltener Rundfunkgeräte“ verwendet, weil diese nur dazu dienen sollen, „ein negatives Image der GEZ hervorzurufen.“

:thumbsdown:

Ein positiveres Image erhält man also mit dieser aufgeblähten Juristen- und Bürokratensprache anstelle von geläufigen umgangssprachlichen, kurzen Begriffen – und mit einer Abmahnung mit strafbewehrter Unterlassungserklärung, mit der die GEZ das durchsetzen will? Meine Meinung sieht da anders aus…

Update: Spiegel-Online-Artikel mit einer Tabelle, wie oft Google die „falschen“ Begriffe findet.

Update 2: Heise-Artikel „GEZ rudert bei Abmahnung wegen missliebiger Begriffe vorsichtig zurück.“

Thickrate

…oder was kommt sonst dabei raus, wenn man – wie z.B. bei Spiegel Online berichtet wird, aber das ist offenbar kein Einzelfall – für den Flatrate-Tarif eines iPhones eine 80 Seiten umfassende gedruckte Rechnung erhält, in der jedes einzelne Gespräch, jede einzelne SMS und jeder einzelne Datentransfer aufgeführt werden, obwohl sie im Pauschaltarif enthalten sind und dementsprechend mit $0.00 berechnet werden?

:phone:

Und das, wo Apple und AT&T so sehr auf Umweltfreundlichkeit setzen (insbesondere in der Öffentlichkeit)…