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Queen

Queen-Single des Tages (22.8.)

Singles Vor 29 Jahren, am 22. August 1980 (in Europa), wurde die Queen-Single „Another One Bites The Dust“ vom Album The Game (dem ersten, auf dem Queen Synthesizer verwendet hatten) veröffentlicht – einer der größten Single-Hits –, und das ist natürlich wieder ein Grund für einen Beitrag in dieser Serie.

Die A-Seite mit ihrem bekannten Bass wurde natürlich von Bassist John Deacon geschrieben – und wurde offenbar v.a. dank Michael Jackson überhaupt erst zu einer A-Seite:

During the mix the road crew suggested it as a single but the band did not like the idea until Michael Jackson recommended it after a concert (this anecdote was confirmed by Roger Taylor and Brian May on the U.S. radio show In the Studio with Redbeard that spotlighted the album The Game on one episode).
(engl. Wikipedia)

Ach ja, an der angeblichen Rückwärts-Abspiel-Botschaft „It’s fun to smoke marijuana“ ist auch nix dran.

» Another One Bites The Dust – Original-Video:

» Live in Montreal (1981), Live at the Milton Keynes Bowl (1982), Live at Wembley (1986)
» Text

 

Die (europäische) B-Seite „Dragon Attack“ ist da schon etwas rockiger – wurde ja auch von Brian May geschrieben –, aber trotzdem typisch fürs Album; das Lied nimmt in der Zeile „It’s gotta be Mack“ auch Bezug auf den Toningenieur:

Bei den Aufnahmen arbeitete die Band erstmals mit dem deutschen Toningenieur Mack zusammen, der als Koproduzent wesentlich zum Sound des Albums beitrug und Queen neue Aufnahmetechniken nahe brachte, was unter anderem im Schlagzeug-Loop von Another One Bites the Dust zum Ausdruck kommt. Mit der Beschreibung „weniger ist mehr“ charakterisierte Mack eine der grundsätzlichen Zielrichtungen bei den Aufnahmen.
(dt. Wikipedia)

» Live at the Milton Keynes Bowl (mit Intro, das Lied beginnt bei 0:56; ab 4:15 geht’s mit Now I’m Here weiter)
» Live in Montreal

» Album-Version
» Text


Foto: clix/sxc

Queen-Single des Tages (9.8.)

Singles Wieder eine neue Ausgabe dieser kleinen Serie über Queen-Singles und ihre B-Seiten, diesmal „Back Chat“ mit „Staying Power“ (veröffentlicht am 9. August 1982) vom Album Hot Space – dem Album, in dem Queen weit in Richtung Funk/Black Music ging, was es bei vielen Fans weniger populär machte…

(Wie ihr seht, hab ich diesmal auch ein paar Videos eingebunden – netterweise gibt’s mittlerweile1 einen offiziellen Queen-Youtube-Channel.)

Zuerst zur A-Seite, der am weitesten von der Black Music beeinflusste, von Bassist John Deacon geschriebene Song, in dem die Gitarre erst nach heftigen Diskussionen noch ihren Platz finden durfte. Live ging’s dann etwas schneller und rockiger zu Werke.

On the video commentary on Greatest Video Hits 2, Roger Taylor makes it clear that he hates the music video for it.

» Back Chat – Offizielles Video

» Back Chat – Live-Video (1982)

» Text
» Wikipedia

 

Für die B-Seite gilt Ähnliches hinsichtlich der Studio/Live-Unterschiede. Gerade live hat das Lied wirklich mehr Power, wo auch die Hörner durch Keyboard und Gitarre sowie die Drum Machine durchs echte Schlagzeug ersetzt wurden – und da wird’s dann richtig gut. :)

» Staying Power – Single/Album-Version (mit Text)
» Staying Power – Extended Version
» Staying Power – Demo-Version

» Staying Power – Live-Video

https://youtu.be/XrGhMeqR1lI

» Text

Und, wie gefallen euch die Songs?


Foto: clix/sxc

  1. oder ich hab ihn jetzt erst gefunden… bei bisherigen Suchen zu dieser Serie war er mir jedenfalls nicht aufgefallen []

Englisch lernen mit Queen-Songs (2)

Q Genaugenommen nicht mit einem Queen-Lied, sondern einem von The Cross, dem Solo-Projekt von Queen-Drummer Roger Taylor von 1987-93, und zwar „Love Lies Bleeding (She Was A Wicked, Wily Waitress)“ (bei dem Brian May als Gast-Gitarrist dabei ist) von deren ersten Album; es geht im Text um eine verführerische Bedienung, die den Ich-Erzähler zu einem Banküberfall gebracht und dann das Geld eingesackt hat…

» Anhören1, Text

Und wie in der ersten Folge dieser Serie werde ich einige Wörter herausgreifen, von denen ich meine, sie könnten interessant und nicht jedem Lernenden bekannt sein. Da beginnen wir diesmal schon beim Titel – da liegt nicht nur die Liebe blutend am Boden:

love-lies-bleeding ist nämlich auch eine Pflanze (auch wenn das hier im Lied nicht gemeint sein kann), der (Garten-)Fuschsschwanz oder Gartenamaranth (Amaranthus caudatus).
wicked deckt den ganzen Bereich von cool (ugs.) über verrucht bis boshaft und gefährlich ab.
wily: listig, gerissen, verschlagen2

She was a wicked wily waitress and she should be doing time
She was an ordinary waitress now she owns her own gold mine

to do time: im Gefängnis sitzen (ugs.)

She was a rebel without a cause
She was a girl who needed applause

„Rebel Without a Cause“ ist auch der Originaltitel des James-Dean-Films, der den deutschen Titel „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ verpasst bekommen hatte.

She had a loud theatrical whisper
I had a one way ticket to Palookaville
She had an equally dangerous sister
I was out of my league, they were in for the kill

Palookaville (s. Urban Dictionary): mitten im Nirgendwo, am Arsch der Welt; ein (nicht existierender) Ort, wo unbekannte, mittelmäßige Niemande wohnen bzw. herkommen, palookas genannt (was dann auch eine Bezeichnung für dumme oder schwerfällige Personen oder speziell für schlechte Boxer ist).
out of sb.’s league: eine Nummer zu groß für jdn.
to be in for sth.: auf etw. aus sein; (auch: sich auf etw. gefasst machen können)

She took the loot, gave me the boot
Now she’s rich and I’m flat bust

w00t! Äh, ich meine:
loot: Beute; Zaster.
(flat) bust: (komplett) pleite.

So, das war’s für diesmal – guten Appetit, aber achtet auf die Kellnerin! ;)


Linktips:

  1. und nicht von den Modellbahnwaggons ablenken lassen, für die dieser Youtube-Nutzer das Lied verwendet hat []
  2. trotzdem hat’s Wile E. Coyote nie geschafft, den Roadrunner zu erwischen ;) []

Links und Videos der Woche (2009/29)

  • Marcel gibt Sicherheitstips für die (Reise-)Fotografie
  • There’s a reason why we call it evidence… bei World of Weird Things
  • Mein Name ist natürlich auch auf dem Weg zum Mars:
    Nasa-Mars-Name Zertifikat
  • Russian drunk yoga (10 Bilder; via @Fischblog)
  • Ein „ganz normaler Tag“ – ein Video mit Aktionen, die bestimmt sehr viele Versuche benötigt haben… (via @gillyberlin):

     

  • Bullshitting the bullshitters: Von der paranormalen Fähigkeit zu googlen… – ein BBC-Video (via Wortvogel)

Album-Songs des Tages (13.7.)

Singles Zum 36. Jahrestag der Veröffentlichung des ersten QueenAlbums stelle ich euch heute kurz ein paar Songs vor, die nicht auf Singles veröffentlicht wurden:

» „My Fairy King“ (Standbild-Video) – zu diesem stimmlich interessanten Titel gibt es auch eine zusätzliche Geschichte (Zitat aus der Wikipedia):

Laut Brian May besteht ein Zusammenhang zwischen My Fairy King und dem Künstlernamen „Mercury“. Eine Textzeile aus dem Stück lautet: „Mother Mercury, look what they’ve done to me, I cannot run I cannot hide.“ Mercury, der bis dahin unter dem Namen ‚Freddie Bulsara‘ bekannt war, nannte sich ab dem Zeitpunkt, als er diesen Song geschrieben hatte, ‚Freddie Mercury‘.

» „The Night Comes Down“ (Standbild-Video) – Eine von Brian May geschriebene Ballade.

» „Modern Times Rock ’n‘ Roll“ (Standbild-Video) – Nicht nur von Roger Taylor geschrieben, sondern auch gesungen, und eigentlich zeitlos modern. :)
Live war aber doch wieder Freddie dran mit dem Singen, wie etwa hier im Rainbow 1974

Ich hoffe, euch hat’s gefallen…


Foto: clix/sxc