Wertvoll?

Geldkoffer Kiwi veranstaltet eine Blogparade zur Frage „Was ist euch euer Blog wert?“ (mit t3n-Magazin-Gewinnspiel und noch bis Ende des Monats – und viele Teilnehmer gibt’s noch nicht… mitmachen!).

Also was ist mir mein Blog wert? Ich würde mal so sagen: Realistischerweise ist es unverkäuflich – auch wenn sich hier nicht mehr so viel tut wie früher und auch wenn diverse simple Beiträge objektiv nicht viel wert sein können, so ist es doch mein Blog, das ich nicht betreibe, um damit Geld zu machen, sondern durchaus aus einer gewissen Leidenschaft, mit einem gewissen Zeitaufwand u.s.w. Und wie Kiwi in einer vorgeschlagenen Frage andeutet: „Verkauft ihr euch mit dem Blog nicht auch selbst?“ Eben.

Wobei man da ggf. noch unterscheiden müsste: Verkauft man die Domain? Mit allen Beiträgen? Oder behält man das alles und verkauft sich für versteckten bezahlten Inhalt, etwa Werbung, die vortäuscht, die eigene Meinung zu sein? Hoffentlich nicht… hoffentlich ist einem die Integrität des Blogs mehr wert als man dadurch verdienen könnte.

Zurück zum Gesamtwert. Entsprechend meine ich mit „realistischerweise unverkäuflich“, dass ich es für Preise, die jemand realistischerweise bieten könnte, warum auch immer er das tun wollte – nun ja, manche Realitätsleugner könnten mitunter ein gewisses Interesse haben, Kritik verschwinden zu lassen; aber die machen leider auch so noch genug Geschäfte, da macht mein Blog auch nicht viel aus – niemals verkaufen würde. Auf das, was solche automatischen Tools – wie Kiwi sie auch verlinkt hat – auf der Basis irgendwelcher Rankings für Website-Werte berechnen wollen, geb ich eh nicht viel… $8442? €27.066,89? Ja, klar. Oder 46.902 € wie damals für Basic Thinking? Püh. Viel zu wenig. Und das wären auch schon unrealisitische Angebote.

Gut, wenn’s ein paar Millionen werden, dann könnte man mal drüber nachdenken… ;)


Foto: mikecco/sxc

9 Kommentare
2 Trackbacks

  1. K

    Hey hey, schön, dass du die Zeit gefunden hast, bei der Blogparade mitzumachen :)
    Ja, dein Pingback ist sogar angekommen :D

    Noch so ein vorbildlicher Blogger, der prinzipiell nicht käuflich ist. Sehr positiv.

    Weil der Schreibfehler gleich im ersten Satz auftaucht, dachte ich, ich weise mal darauf hin: „mit t3n-Nagazin-Gewinnspiel“ ;)

    Liebe Grüße
    Kiwi

    • c

      Korrigiert. Hätte doch ein Notebook mit beleuchteter Tastatur nehmen sollen… ;)

      • r

        ..ach, ich dachte, Du wärst wegen der vielen zu gewinnenden Mäuse abgelenkt gewesen.

        btw: Gibt es eigentlich so etwas wie eine Klassifizierung der üblichsten Tippfehler, wie z.B. Deinen Nachbarschgaftstreffer? Ich hab das jetzt direkt stehen lassen, um auf den nächsten Kandidaten, den Wurstfingerfehler hinzuweisen ;-)
        Noch’n momentan bei mir recht Häufiger ist der Klemmaussetzer. Nach gefühlten hundert Jahren mit der alten Tastatur mußte ich heuer wg spontaner Selbstentzündung (na ja, sie gab Rauchzeichen) auf ein neues Modell wechseln. Das naturgemäß noch nicht so schön ausgelutscht ist wie sein Vorgänger und auf einer besseren Senkrechtigkeit des Anschlages besteht…

        • c

          ’ne Tippfehlerklassifizierung wäre mir nicht bekannt, aber irgendwo gibt’s bestimmt ein paar Vollblutbürokraten, die sich darum kümmern. :D

          Aber was für Dreck musst du in deine Tastatur reingefallen lassen haben, damit sie durchschmort…?

          • r

            Das konnte ich wg der langen Zeitspanne nicht mehr exakt rekonstruieren, wahrscheinlich ist allerdings *räusper* ein in unvorteilhafter Weise gealterter Getränkerest, der bei den entsprechenden Akut-Reinigungsaktionen übersehen ward. Ganz normal verschüttet, Lachpruster egaben bisher schlimmstenfalls Krümel ;-)

            Hey, das Teil hatte noch nicht einmal eine Windows-Taste…

  2. m

    Gut geschreiben, hab auch mal bei der Blogparade mitgemacht :-)

  3. FC

    Ich finde es ja gut, dass Blogger auch mal stolz sind auf ihre Arbeit und nicht immer nur in „Geld“-Dimensionen denken. Man darf ja auch nicht vergessen, dass man ja auch ein wenig an seiner Arbeit hängt, wenn man schon so viel Zeit da reinsteckt, dass es theoretisch Geld bringen könnte.

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