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cimddwc
Projekt 52: Aufräumen
Nächstes Februar-Thema im Projekt 52.
Aufräumen kann man z.B. wenn man einen gewissen Bauabschnitt beim Hausbau erreicht hat. Das kann allerdings viel Arbeit sein, und darauf hat nicht immer jede*r Lust…
Neugierige Flöte
Konzertbericht von Jethro Tull von der „Curiosity Tour“ aus der Isarphilharmonie im Gasteig HP8 im Münchner Stadtteil Sendling, dem Ausweichquartier des „echten“ Gasteig am gachen Steig in Haidhausen, benannt nach seiner Adresse Hans-Preißinger-Straße 8. Ohne Vorband.
Ist natürlich schon von der Location her etwas anderes als ein Metal-Konzert. Entsprechend gut war die Akustik, und das bei einer gerade noch ohrenstöpselunnötigmachenden Lautstärke – wobei es natürlicn auch etliche ruhigere Passagen gab.
Zu Beginn gab’s eine Ansage, man möge doch bitte nicht knipsen oder filmen, weil das nicht nur durch die Blitz- oder Leuchtlichter [derer, die’s nicht schaffen, die auszuschalten] die Musiker bei der Konzentration stören würden, sondern auch die anderen Zuschauer; erst zur Zugabe wär’s okay (was vor ebendieser dann auch an der Videowand eingeblendet wurde). Nun, da hält man sich natürlich auch gerne dran – und es war im Saal auch nur ganz selten kurz ein Handydisplay zu sehen, und das sah bis auf einmal auch nicht nach Kamera aus –, deshalb gibt’s hier nur wenige Fotos; das erste gibt einen guten Eindruch vom Saal und der Sichtbehinderung durchs Geländer in der unteren Hälfte des Balkons, was sich auch in der Preiskategorie widergespiegelt hatte:
Entsprechend ist obiges zweites Foto schon vom Intro der „Zugabe“ Locomotive Breath.
Es gab auch eine Pause im Set, angekündigt als „only 15 minutes“ (wo ich auch schnell mal aufs Klo bin, bevor sich eine Schlange gebildet hatte), de facto 24 Minuten lang. Naja, die Klos reichen nirgends für alle gleichzeitig, und die Bar wird auch einen gewissen Ansturm erlebt haben, wo man schließlich keine Speisen und Getränke mit in den Saal nehmen durfte. Konzertsaalmäßig wurden die Türen auch nur in den Applaus-Pausen zwischen den Stücken geöffnet.
Standesgemäße Beleuchtung mit sich bewegenden Linien, Farben, ohne Hektik, die Performance der Musiker gut unterstützend. Und die haben auch abgeliefert, von ruhig bis flott, von Progressive Rock bis Klassik, von der berühmten Querflöte bis zur Gitarre und Hammond-Orgel. Wobei es ja schon ein Versäumnis ist, dass die weder vom aktuelle Schlagzeuger Scott Hammond noch vom früheren Bassisten Jeffrey Hammond-Hammond (dem A Song for Jeffrey gewidmet ist) gespielt wurde…
Hier übrigens mein eiziges Foto von Ian Anderson an der Flöte:
Ich kenn das Gesamtwerk von Jethro Tull jetzt nicht so gut, an bekannten Hits gibt’s ja vor allem Aqualung (letztes Lied vor der „Zugabe“) und eben Locomotive Breath, aber der Rest war natürlich auch hörenswert. Auch Ian mit seinen 78 Jahren hat’s noch drauf und steht beim Flöten immer noch manchmal auf einem Bein.
So war das ein toller Konzertabend von netto ca. 110 Minuten – und angesichts des Alters von Ian gibt’s vermutlich nicht mehr so viele Gelegenheiten, ihn live zu erleben.
(Wobei ich offenbar damals, als ich sie zuletzt 2009 im Circus-Krone-Bau gesehen habe, gar keinen Konzertbericht geschrieben habe.
)
Die Bahnfahrt war an sich okay und das Konzertende um 22:16 zzgl. Verabschiedung, bei der ich mich zügig rausgeschlichen habe, passte zum vorletzten Zug, aber durch die Beschreibung der Umstände mit Streik und Bauarbeiten kommt genug Text zusammen, um den Bericht dazu » auszulagern.
Neugierige Bahn
Hier der Bahn-Bericht zum Jethro-Tull-Konzert.
Hinfahrt mit dem Zwischen-Express – der nicht der Ausdünnung zugunsten von Umleitern wegen der Generalsanierungstotalsperrung zwischen Nürnberg und Regensburg zum Opfer fällt – um 17:30, +13 wegen Wartens auf Anschlussreisende (von der anderen Express-Hälfte aus Nürnberg), +17 in München. Aber genug Puffer.
Die MVG wurde ja von Verdi bestreikt (siehe u.a. hier beim BR) – betroffen waren also Bus, Tram, U-Bahn (Bild vom Hauptbahnhof-Zwischengeschoss), aber nicht S- und Regionalbahn. Wobei nicht nur dank des Fußball-Pokalspiels die U6 auf dem dafür wichtigsten Abschnitt als einzige U-Bahn fuhr, sondern auch zwei Tram-Linien und entgegen der ursprünglichen Ankündigung auch viele Busse (mit Taktlücken), weil mehr Personal als erwartet zur Verfügung stand.
Nun liegt der Ausweich-Gasteig HP8 im Süden – nah an einer nicht bedienten U-Bahn-Station, aber auch nur ca. 15 Gehminuten von der S-Bahn entfernt (S7 Mittersendling). Also hab ich schon auf dem Hinweg diese Route genommen, Start 18:54 auf Gleis 36 – zwischenzeitlich mit +14, dann +18 angekündigt, aber doch pünktlich gefahren. Warum auch immer – kleine Probleme gibt’s ja auf allen Linien immer wieder…
Natürlich hab ich jetzt doch mal einen Tag erwischt, wo nachts der Umweg über den Heimeranplatz mit der S2 nach Dachau nötig war, weil wegen Oberleitungsarbeiten bei Laim alles südlich vom Rangierbahnhof gesperrt war; durch ebendiesen fuhren nur ein paar ICEs und eben die S2 im 30-Minuten-Takt. Praktisch daran: Der Heimeranplatz ist nur 2 Stationen von Mittersendling entfernt, und dank des zeitlich passenden Konzert-Endes mit zügigem Gehen zur S7, die um 22:35 +2 fuhr, hat das auch zur S2 um 22:50 gereicht, die mich zur vorletzten RB bringen würde; sie fuhr auch pünktlich und zügig zwischen Auto-Güterzug und ICEs hindurch, sodass sie nach nur 10 Minuten in Obermenzing war und den Puffer im Fahrplan nicht benötigt hätte.
Pünktlich in Dachau (23:21), die RB sollte um 22:38 auf Gleis 7 fahren, gewendet aus einer, die eine Stunde vorher in München angekommen und zwischenzeitlich vmtl. irgendwo, vielleicht auch in Laim Rbf, abgestellt wurde. Nur die kam halt erstmal nicht. Genausowenig wie eine Information. Aber nach gut 10 Minuten dann halt doch, los ging’s schließlich um 23:51, die „Verspätung aus vorheriger Fahrt“ kann dann höchstens die Leerfahrt bis Dachau gemeint haben, wohlwollenderweise… und da die eingeplante kurze Pause in Petershausen nicht nötig war, waren’s hier dann +8 in der Ankunft. Geht ja noch.
Passend zum Titel hat der Zugbegleiter seltenerweise zum Deutschlandticket auch den Ausweis kontrolliert… Und ich konnte mich auch noch nett mit zwei Ingolstädtern unterhalten – einer davon war im Backstage bei einer älteren Metal-Band gewesen –, hauptsächlich über ältere Bands.
Projekt 52: Licht
Nächstes Februar-Thema im Projekt 52.
Lego-Minifiguren-Köpfe sind zwar immer innen hohl, aber es gibt sie in verschiedenen Ausführungen: Ursprünglich mit einer normalen geschlossenen Noppe oben, später mit geschlossener und offener Hohlnoppe – siehe Bilder beim Bricklink-Eintrag. Beim Hindurchleuchten sieht man auch die dreigeteilte, Y-förmige „Blockade“ in der Noppe in dieser Variante, wie diese Kollegen hier demonstrieren:
Der vordere Narr hält einen Technic-Stein mit Loch vor die (Nicht-Lego-)Lampe, um den Lichtstrahl zu verkleinern; projiziert wird nur auf meine Wand im Flur, für diesen hier verwendeten orangenen Hohlkopf – den zu halten der zweite Narr anscheinend nicht so toll findet – wollte ich nicht auch noch extra ein weißes Haus bauen.








