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Politik

Links und Video der Woche (4/2009)

  • Pacman als Textadventure (via Nerdcore). Das sieht dann etwa so aus:
    >w
    
    You move west.
    As you move you are eating the food pellet in your way. It tastes delicious.
    There is a shrieking noise echoing through the maze.
    
    You are in a passage leading from west to east.
    
    In the EAST you can see some delicious food 4 steps away.
    There is a crossing to the east 1 step away.
    In the WEST you can see some delicious food just 1 step away.
    There is a junction to the west 2 steps away.

    Eine kleine Karte gibt’s zum Glück aber auch.

  • Das neue Album von Sepultura, A-LEX, kann man online komplett probehören (Achtung: kein Lautstärkeregler im Online-Player; via biotechpunk).
  • David Lettermans „Top 10 things I will actually miss about Bush“ (via direkteingabe):

Zitat des Tages (14)


„Es ist schon bezeichnend, dass Herr Schäuble grade keine Mehrheiten für sein unseliges BKA-Gesetz hat und dann fällt ihm ein, die Abstimmungsregeln im Bundesrat zu verändern. Ich sag mal ganz klar: Herr Schäuble hat entweder die Demokratie nicht verstanden, oder er will sie abschaffen.“
Renate Künast, Fraktionsvorsitzende B90/Grüne
(Quelle: heute/ZDF)

Siehe auch:

Links der Woche (2008/45)

Rebellen?

Spielfiguren-Parlament Sicher ist es nicht gut, wenn Hessen so lange zu einer Regierungsbildung benötigt – doch dass nun offenbar vier SPDler Andrea Ypsilanti die Gefolgschaft für den zweiten Anlauf ihrer von Die Linke1 tolerierten rot-grünen Minderheitenregierung verweigern – Spiegel Online titelt dazu „Ypsilanti scheitert an SPD-Rebellen“, viele andere sind zurückhaltender –, finde ich durchaus vernünftig. (Aber gut, „Rebellen“ ist oft genug keine rein negative Bezeichnung, so gesehen kann man das stehen lassen.)

Erinnern wir uns: Das Wahlergebnis gab der SPD wie der CDU je 42 Sitze, der FDP 11, den Grünen 9 und den Linken 6 – also äußerst knapp für Rot-Rot-Grün.

Nun, die einzige sinnvolle Lösung, finde ich (schon seit Ypsilantis ersten Überlegungen, ihre vorherigen Versprechungen, nicht mit den Linken zusammenzuarbeiten, zu „überdenken“), sind Neuwahlen – nach Rücktritt von Ypsilanti und dem auch nicht gerade wähl- und tragbaren CDU-Chef Roland Koch, versteht sich.

(…einer der seltenen politischen Kommentare hier, aber das musste mal gesagt sein…)


Foto: lusi/sxc

  1. oder wie auch immer man das korrekt formuliert ↺