Jetzt müsste ich dieses „2048“-Knobelspiel doch langsam mal durchgespielt haben, oder?
”
The best defense against bullshit is vigilance. So if you smell something, say something.
via – mit Video und Kommentar
Übersetzung: Die beste Verteidigung gegen Bullshit ist Wachsamkeit. Wenn du also etwas riechst, sag etwas.
Hamburg (3) – Sonnenschein und Regenbogen
Der Samstag in Hamburg – nach dem beginnenden Sonnenschein am Freitag Nachmittag kam nun auch die Wärme dazu, netterweise noch in angenehmer Höhe: T-Shirt-Wetter ohne Kurze-Hosen-Zwang sozusagen.
Begrüßen wir den Tag mit Rathaus-Eckturm-Spitze und einem (leider nur kommerziellen) „Werbeflyer“:
„Die Bibel ist ein Märchenbuch“ – tja, die Wahrheit ist nicht immer leicht zu ertragen, weshalb manche sie wegzuwischen versuchen. Und stellvertretend für die vielen architektonisch aufwendigen und schön verzierten Häuser ein bescheidener Blick in eine Straße. (Auf all die anderen hab ich verzichtet, dieser Reisebericht enthält ja eh schon viele Fotos.)
Ich wünschte, ich hätte so viel Platz wie das Miniatur-Wunderland, um etliche Häuser in Lego nachzubauen…
Nun denn, stellen wir uns mal mit einer Handvoll anderer Leute an eine Straßenecke, um auf die CSD-Paeade zu warten. Und dann die unzähligen Paradiesvögel, Exzentriker, Fetischisten, Gewöhnlichgekleidete, Partywillige, Politiker, Firmenvertreter, Demonstranten, kurz: Menschen zu empfangen.
Was meine Vorüberlegungen, wann ich nach Hamburg fahren sollte, betrifft: Ich hatte darauf geachtet, den Schlagermove vor ein paar Wochen zu vermeiden, dafür kam das letzte Wochenende des Planetariums (s.u.) vor dessen Umbau gelegen, das Duckstein-Festival (s.nächster Tag) klang ganz nett – aber den Christopher Street Day hab ich irgendwie übersehen. Also Glück gehabt, dieses Wochenende zu erwischen, denn so eine CSD-Parade sieht man auch nicht alle Tage, und das Thema an sich – Toleranz, Akzeptanz, Rechtslage und all das – ist ja auf jeden Fall unterstützenswert. Naja, außer bei dem Partytruck, der Helene Fischer gespielt hat. ![]()
Ich halte mich mal mit den Fotos etwas zurück – zwei Dutzend Wagen und was weiß ich wie viele gehende Paradisten, die oft eh nur bruchstückhaft zu fotografieren waren, würden diese „kleine Zusammenfassung“ doch etwas zum Überlaufen bringen.
Bei der Veranstaltungsankündigung ist jedenfalls von 10000 Zug-Teilnehmern die Rede.
Links: So wie hier mit mitgehenden Ordnern mit Seil werden übrigens unangenehme Kontakte zwischen Fahrzeugen und Zuschauern vermieden.
Rechts: Eine der politischen Gruppen – und die einzig wahre: die PARTEI.
„Ich bin so sauer, ich trage ein Schild!“ – Andere Teilnehmer tanzten im Gehen nach Anleitung:
Und am Abend schließlich ans Ostende des Stadtparks – der, wie an den Rauchschwaden über der Wiese zu erkennen, offenbar auch gerne als Grill-Treffpunkt genutzt wird (und da waren wirklich viele Gruppen, teils mit Zelt, Biertischen etc.) – um gemütlich ans Westende zu schlendern, wo in einem ehemaligen Wasserturm das Planetarium untergebracht ist, bei Dunkelheit schön beleuchtet.
Da gab’s nämlich, wie ich bei der Urlaubsplanung überrascht feststellen musste, die „Queen Heaven“-Show, eben eine Planetariumsshow mit Queen-Musik (andere Band-bezogene Shows gab’s auch). Ursprünglich gestartet in München im Jahr 2001, wo ich sie auch schon gesehen hatte – da hab ich sie hier natürlich auch noch mal mitgenommen, schnell bevor das Planetarium für eineinhalb Jahre Umbaupause macht.
Hamburg (2) – Grünzeug, Pötte und Züge
Teil 2 meines Hamburg-Reiseberichts. Am Freitag ging’s gleich nochmal mit der U3 nach St. Pauli, um beim noch regnerischen Wetter die Boutique Bizarre leerzukaufen am südwestlichen Eck der Planten-un-Blomen-Parkanlagen das Hamburg-Museum zu besuchen – was angesichts dessen Größe schnell zwei Stunden verschlingt. Davon gibt’s keine Bilder, aber von feuchten Pflanzen und Blumen und teils verwehten Wasserspritzern:
Nessie??
Schaugewächshäuser des Botanischen Gartens:
Gibt’s in Hamburg auch Dialektbezeichnungen wie das bayrische „Oachkatzl“?
Langsam schöner werdendes Wetter…
Am Dammtor-Bahnhof vorbei zum Beginn der Außenalster:
Blick zum Jungfernstieg, heute schon mit Zelten und Buden vom CSD-Straßenfest:
Auch die Alsterfontäne beteiligt sich an den Christopher Street Days:
…und das letzte Bild ist der Hinweis, den das Hotel im Fahrstuhl angebracht hat. In den diversen Bewertungsportalen ist ja auch immer wieder zu lesen, dass der Frühstücksbereich zu klein und die Wartezeiten, äh, suboptimal seien. Ich bin aber immer früh genug aufgestanden…
Am Abend zur Speicherstadt – „Große Pötte, kleine Züge“ stand auf dem Programm, eine Kombination von gut einstündiger Hafenrundfahrt und Besuch des Miniator-Wunderlands (mit kurzen Hinter-den-Kulissen-Führungen und einem Currywurst-Sonderangebot).
Das da sind die Barkassen, mit denen die Rundfahrten stattfanden. Leider hätten die Scheiben sauberer sein können…
Rechts: Die Brücken, die kurz hinter Hamburg verhindern, dass Größeres die Elbe weiter hinaufschippert.
Unterwegs gab’s durch anderen Schiffsverkehr ein paar heftige Wellen, die dem Käptn die Gelegenheit gaben, stolz das Funktionieren seines Scheibenwischers zu demonstrieren.^^ Er hat auch immer schön vorher vor den Wellen gewarnt…
Rechts: Hochbeinige Alien-Insekten? In Bewegung jedenfalls irgendwie lustig anzusehen.
Zwischen den großen Pötten…
Rechts: Wenn man genau hinsieht, sieht man den aufgehenden Vollmond.
Und hinein ins MiWuLa. Vor den eigentlichen Anlagen ein Anblick, der wohl auch Herrn Farnheim neidisch blicken lässt:
Rechts: Ein Blick ins Kontrollzentrum:
'Murica.
Doch noch ein Foto von der Herbertstraße:
Wobei anzumerken wäre, dass das keine getreue 1:1-Abbildung von Hamburg ist (und beim Rest ist’s genauso). Da wurde schon hier und da verkleinert, entfernt und umarrangiert, sodass das Wesentliche Platz hat und auch noch gut aussieht.
Hier ist die Elbphilharmonie schon fertig – und öffnet sich regelmäßig:
Rechts: Brückenbauarbeiten bei laufendem Zugverkehr? Wer hat das genehmigt?!?
Hinter den Kulissen von Amerika:
Ich weiß nicht, wie viele Nackerte sie auf der ganzen Anlage versteck haben, diese Oben-Ohne-Dame hab ich immerhin gefunden:
Italien im Bau, und Drachenfliegen mal anders:
Zurück um Mitternacht. (Zu Fuß, denn mangels guter Busverbindungen um diese Zeit hätte ich mit Umwegen zu und von U-Bahn auch nicht weniger Zeit benötigt.)
Kafkaeskes Kontaktformular bei Kabel Deutschland
Wie kann man schriftlich online bzw. per E-Mail mit Kabel Deutschland in Kontakt treten? Tja, eine E-Mail-Adresse bieten sie nicht mehr an. Nur ein Kontaktformular. Aber das macht die Sache nicht einfacher, denn man kommt nicht direkt dorthin, sondern soll erst das Thema seine Anliegens angeben und kann dabei zwischen Anrufen und E-Mail wählen. Scheinbar.
Erstes Problem ist schon das Thema. Wenn man Glück hat, kommt ein hilfreicher Link. Ansonsten heißt es mal „Leider können wir Ihre Eingabe nicht zuordnen“, mal „Gönnen Sie uns bitte mehr als nur ein Wort“ (worum’s mir genau ging, dazu ein anderes Mal mehr). Andererseits reicht ein Wort, wenn man eines erwischt, das das System versteht. Beispiel Datenschutz, dort kommt dann sogar ein doppelter Link:

Auf einer Unterseite dort findet man auch zwischen Adresse und Telefonnummern einen Link „Kontakt per E-Mail“. Der führt natürlich wieder nur hierher.
Also gut, mal ein anderer Versuch:

Haa haa. Sehr witzig. Vielleicht so?

6 Formulare, aber kein Kontaktformular. Da wurde einfach „formular“ als Stichwort erkannt. Genauso, wenn ich „Ich will nicht anrufen“ eingebe: Stichwort „anrufen“, Verneinung wird nicht erkannt, nur die Anrufoption erscheint; offenbar keinerlei Spracherkennung, sondern eine reine dumme Stichwort-Blechtussi. Die Frau, die dafür ihr Konterfei hergegeben hat, kann einem leid tun…
Erst nach einigem Herumgoogeln bin ich auf ein KD-Kundenforum gestoßen, wo im dritten oder vierten Anlauf dann tatsächlich ein funktionierender Link zum tatsächlichen Kontaktformular zu finden war:
https://www.
Puh… na mal sehen, wie lange eine Antwort dauert – auf die Beschwerde über dieses Kontaktformular und über mein eigentliches Anliegen, dazu wie gesagt ein anderes Mal mehr.
PS: Ich übernehme keine Gewähr dafür, wie lange dieser Link noch funktioniert. Würde mich nicht wundern, wenn die da immer wieder mal was ändern, nicht dass noch zu viele Kundenanfragen kommen.
PPS: Seltsamerweise werde ich jetzt, wenn ich draufklicke, auch wieder an den Kontakt-Anfang geworfen. Aber in einem Inkognito-Fenster oder einem anderen Browser geht’s noch…

















































































