Geographie ist egal

…Hauptsache ein paar Linien sind da. Oder was auch immer der Mitarbeiter der Deutschen Bahn gedacht haben mag, der in einem bauarbeitsbedingten Sonderfahrplan-Heft (PDF) diesen groben Streckenplan gezeichnet hat:

Baustellenübersicht der Bahn

Wir haben also, mit Ingolstadt in der Mitte, links oben München, Endpunkt des hauptsächlich betroffenen Streckenteils, und dann im Uhrzeigersinn Regensburg, Treuchtlingen, Nürnberg, Augsburg und Ulm. Aha. Den Saupreißn Nordlichtern unter euch mag da nicht unbedingt sofort was auffallen, aber den Bayern hoffentlich schon…

Ich mein, das passt ja alles schön auf die Seite zusammen mit den Hinweisfeldern – und es ist ja überhaupt begrüßenswert, dass sich die Bahn um ausführlichere, mehr erklärende Fahrplanänderungen bemüht – doch selbst wenn die Nord-Süd-Orientierung ungewöhnlich sein sollte, hätte ich es doch ein kleines bisschen sinnvoller gefunden, wenn die relativen Positionen der Streckenlinien zueinander stimmen würden!

Ich hab mir mal die Mühe gemacht, das (hoffentlich fehlerfrei^^) in diese Bayern-Karte1 einzuzeichnen (zusammen mit „meinem“ Pfaffenhofen in grün), damit ihr’s mal vergleichen könnt:

Orte auf Bayern-Karte

Vielleicht ist das ja ein Rätsel: Wie viele Vertauschungen oder Verschiebungen braucht man, um die Bahn-Grafik zu korrigieren? :)

Vielleicht hat der Zeichner ja auch an die sich selbst entwirrenden Darstellungen von HTML-Strukturen gedacht (die immer wieder auf Blogs die Runde machen) – da ist das Hauptkriterium ja auch, dass sich die Linien nicht schneiden, aber die Anordnung variiert ziemlich frei.

Apropos Verständlichkeit – da ist auch noch eine Verbesserung möglich: In einigen Spaltenüberschriften des Fahrplans steht als Verkehrstage „W(Sa)“, was unter der Tabelle mit „Werktag außer Samstag (Mo-Fr)“ erklärt wird. Auch wenn so nebenbei gleich die Feiertage ausgeschlossen werden – wenn sie es in anderen Spalten auch schaffen, „Mo-Do“ und „Fr“ reinzuschreiben und es in den fraglichen zwei Wochen gar keine Feiertage gibt, warum hier nicht auch einfach „Mo-Fr“? ich denke nicht, dass das für die Automatik und/oder dem Bearbeiter unmöglich sein sollte…

  1. Wikimedia Commons/TUBS, CC-by-sa-Lizenz ↺

Tonight I’m gonna have myself a real good time

52-Songs-LogoI feel alive and the world turning inside out, Yeah!
And floating around in ecstasy
So don’t stop me now, don’t stop me
‚Cause I’m having a good time, having a good time

Wie sollte es anders sein, auch zum dritten Thema von Konnas 52-Songs-Projekt gibt’s wieder Queen – und es ist nicht mal unbedingt eine Verlegenheitslösung, denn gerade die Einleitung (s.o.) ist ja durchaus eine gute Partyeinstimmung. Auch wenn ich das Lied nicht deswegen unbedingt abspiele, sondern oft genug einfach dran denke.^^

Wobei die mittlerweile wohl häufigsten partyähnlichen Ausgeh-Gelegenheiten meinerseits Konzerte sind, vor denen ich natürlich Musik der jeweiligen Bands höre… Wie dem auch sei, hier ist das offizielle Video von Queen, Don’t Stop Me Now:

14,3% gegen 7,9%

So viele Stimmen aller Wahlberechtigten konnten die beiden bestplazierten Landrats­kandidaten, die nun in die Stichwahl in zwei Wochen kommen, holen, denn die Wahlbeteiligung bei der Pfaffenhofener Landrats­wahl, über die ich neulich schon kurz berichtet hatte, lag bei beschämenden 34,24% – schlechter noch als beim Nichtraucherschutz-Volksbegehren. Da wäre es wirklich angebracht, wenn der Stichwahlsieger sein Amt nach drei Jahren wieder abgibt, um die Landratswahl wieder mit den sonstigen Kommunalwahlen zu kombinieren, bei denen man wenigstens auf gut 60% hoffen kann…

Hier die Torte dazu:

landrat2011kreis

Wie man auch sieht, hat der Zweitplazierte Dr. Rolf Deml nur einen knappen Vorsprung vor dem SPD-Schnauzbart – in der Stadt Pfaffenhofen selbst war’s umgekehrt, und dort liegt auch der FDPler vor dem AULler. Übrigens gewann der CSU-Wolf fast alle Gemeinden1, nur im Norden konnten Deml und Rothmeier in ihren Heimatgemeinden (und letzterer auch in der Nachbargemeinde) die Mehrheit holen.

Bezogen auf die gültigen Stimmen waren’s übrigens 42,15%, 23,20%, 22,67%, 7,94% und 4,05%. Genaue Zahlen beim Landratsamt.

Gut, freuen wir uns nun auf die Stichwahl – mal sehen, ob es wie 2008 nun „alle gegen die CSU“ heißt und der führende CSUler am Ende doch noch geschlagen wird…

Update: Stichwahl-Ergebnis

  1. Bayern halt… ↺

Links und Video der Woche (2011/28)