Nächstes Dezember-Thema im Projekt 52.
„Ritual“ ist hier vielleicht nicht die ideale Bezeichnung, aber allabendlich muss halt jemand das Licht im Flur ausmachen:
Immerhin mit Helm.
Nächstes Dezember-Thema im Projekt 52.
„Ritual“ ist hier vielleicht nicht die ideale Bezeichnung, aber allabendlich muss halt jemand das Licht im Flur ausmachen:
Immerhin mit Helm.
Das ist ein Zitat aus Good Time von Danko Jones – das man auch auf einem T-Shirt kaufen kann –, um deren Konzert gestern im Backstage Werk in München es hier geht; ihr neues Album Leo Rising ist passenderweise auch das Album der Woche bei Rockantenne. Vorgruppe war Tuk Smith & the Restless Hearts.
Und diese spielte klassischen Rock mit moderner Klangqualität, auch optisch passend für frühere Jahrzehnte…
…und sie haben sich u.a. als Keith Richards und der Bassist von Spinal Tap vorgestellt. Eine gute knappe Dreiviertelstunde zum Einstieg.
Dann die Gute-Laune-Hardrocker aus Kanada mit dem gleichnamigen Sänger und Gitarristen und insgesamt nur drei Mann, aber – mitsamt dem Publikum – natürlich allem, was nötig ist, um ein tolles Konzert zu spielen.
Der/die/das Moshpit wurde auch immer größer, aber ich stand wohlweislich schon ein bisschen weiter hinten; relativ eng war’s da doch – zumal das Konzert ausverkauft war.
Rockantenne ordnet sie übrigens mit AC/DC und Motorhead in den erlauchten Kreis derer ein, die schon eine größere Zahl (hier: 12) Alben rausgebracht haben, die alle mehr oder weniger gleich klingen.
Was natürlich nicht schlecht ist, wenn das Rezept passt.
Ein bisschen rumgewitzelt hat Danko auch, etwa dass es in den Songs auch wichtige Botschaften gibt – nicht sowas wie „rettet die Bäume“, sondern er selbst! Und vor der Zugabe meinte er, sie hätten nichts mehr geprobt, auch den Wunsch Guess Who’s Back hätten sie schon viele Monate nicht mehr gespielt. setlist.fm weiß das natürlich besser…
Jedenfalls waren das dann kurzweilige und good-time-ige 80 Minuten – auch ohne selbst Shit upzufucken – zu meinem letzten Konzert des Jahres.
Die Bahn auf der Hinfahrt war aus ungenannten Gründen 5 Minuten zu spät hier und stand dann im nächsten Bahnhof noch 15 weitere wegen ärztlicher Versorgung eines Fahrgasts; ein Rettungswagen kam dann auch und fuhr bald wieder ab, anscheinend (wenn ich das von Leuten richtig mitbekommen habe, die auf der passenden Seite am Fenster saßen) mit einem neuen Patienten im Rollstuhl. Immerhin 5 Minuten weniger als zunächst geschätzt; am Ende mit +19 in München.
Für die Rückfahrt wäre der 23:05-Express aus dem neuen Fahrplan praktisch gewesen, aber der gilt halt erst ab Sonntag. Für die vorletzte RB stand ungewöhnlicherweise am Bahnhof ein abweichendes Gleis (25), online das normale (21), und letzteres war’s dann auch; Zeit zum Wechsel war genug, und die Zub hat die Leute auch „eingesammelt“. Durch etwas langsame Fahrt insb. vor Reichertshausen waren’s dann +5 hier.
Dezember-Thema im Projekt 52. Ja, Dezember. Wo ist das Jahr nur hin?
Wärme. Davon kann’s auch zu viel geben, wie man u.a. an den vmtl. bekannten Klima-Streifen sieht, die ich hier mit Lego-Platten nachgebaut habe – mit Anpassungen an die Lego-Farbpalette1 –, und zwar für die globalen Werte von 1850 bis 2024:
Welche Farbe wohl für 2025 dazu kommt? Die missmutig dreinschauende Dame hat mal die beiden dunkelsten sowie schwarz als Steigerung vorbereitet, wäre wohl eine Überraschung, wenn’s was Helleres wird…
Letztes November-Thema im Projekt 52.
Es gab einmal eine Zeit, da waren Heimcomputer mit 64 oder 128 KB – ja, KB, nicht MB, nicht GB – der heißeste Scheiß. Mitte der 1980er-Jahre etwa, als Schneider die Amstrad-CPCs in Deutschland anbot (und nie eine echte Chance gegen Commodore hatte) – ich hatte damals den mittleren, den CPC 664 mit eingebautem 3″-Diskettenlaufwerk, sinnvollerer Tastatur, aber nur 64 KB Speicher. (Den hab ich schon lange nicht mehr, war auch teilweise defekt.)
Und ich hatte damals mit ein paar Aufklebern und Stiften einen PC für Lego-Figuren gebastelt, auf den ich wieder gestoßen bin, weil er in derselben Tüte war wie die Poster-Wand beim Thema „Es war einmal“. Man beachte die an den CPC 664 angelehnte Tastatur und die fantastische Speicherkapazität von 256 KB – und den Plotter rechts, kein gewöhnlicher Drucker!
Die Tastatur, auf der er hier steht, hat auch schon einige Jahre auf dem Buckel und dient mir immer noch am Arbeits-PC (sogar mit Programmierbarkeit der Tasten und der Beleuchtung unter Linux), aber natürlich keine 40 Jahre…