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Essen

Der ultimative Gewaltfilm zu Ostern!

Bevor es hier richtig zur Sache geht, schnell eine Umfrage zum Thema „Brutal-TV“ – die „Stirb langsam“-Reihe, „King Kong“ etc. bei den Privatsendern – an Ostern, zu dem sich ja mal wieder Politiker und Bischöfe einzumischen meinen zu müssen, weil „die privaten Medien auf die religiösen Gefühle der Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger“ keine Rücksicht nähmen (Zitat von Günther Oettinger (CDU), baden-württembergischer Ministerpräsident) – wäre mir neu, dass es eine Anschau-Verpflichtung für diese Privatsender gäbe, oder dass einer wie Oettinger so gut über die Gefühle der Bevölkerung bescheid weiß…:

Actionfilme an Ostern

  • Bin KEIN gläubiger Christ und mir sind solche Filme an Ostern EGAL (44%, 7 Stimmen)
  • Bin KEIN gläubiger Christ und finde solche Filme an Ostern GUT (38%, 6 Stimmen)
  • Bin gläubiger Christ und mir sind solche Filme an Ostern EGAL (13%, 2 Stimmen)
  • Bin KEIN gläubiger Christ und finde solche Filme an Ostern SCHLECHT (6%, 1 Stimmen)
  • Bin gläubiger Christ und finde solche Filme an Ostern GUT (0%, 0 Stimmen)
  • Bin gläubiger Christ und finde solche Filme an Ostern SCHLECHT (0%, 0 Stimmen)

Stimmen insg.: 16

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Jetzt aber zum Film, gefunden bei Scary Alice:

Sehr geehrter Herr Brauereibesitzer,

ich kann ja verstehen, wenn Sie sich mit einem in der iz-Regional veröffentlichten offenen Brief an unseren Ministerpräsidenten wenden, der am Samstag in Ihrer Amberger-Halle in Kösching zu Gast sein wird, und sich darin gegen das strenge Nichtraucherschutzgesetz in bayerischen Gaststätten, von Ihnen als „Gaststättenvernichtungsgesetz“ polemisiert, aussprechen.

Natürlich können Sie der Politik „Scheinheiligkeit“ vorwerfen, angesichts der Einnahmen aus der Tabaksteuer und der Subventionen für den Tabakanbau.

Dass immer wieder, insbesondere von Seiten des Gaststättenverbandes, betont wird, das Rauchen gehöre zur bayerischen Wirtshauskultur, ist ja schon etwas verwunderlich. Meint übrigens auch der StoiBär. Dieser kulturelle Aspekt, wenn er denn einer wäre, wäre einer, auf den man meines Erachtens gut verzichten könnte.

Ich hätte ja keine Probleme damit, wenn in „typischen Kneipen“ geraucht wird (oder es den Wirten überlassen wird, das Rauchen zu erlauben oder nicht – ggf. mit steuerlichen Anreizen für ein Rauchverbot), auch ohne den Umweg über „Raucherclubs“. In Speisegaststätten hingegen finde ich ein generelles Verbot aber äußerst begrüßenswert – Sie ja auch, laut Donaukurier –, ebenso in Sportgaststätten wie z.B. dem Billard-Café, das ich gestern wieder unverräuchert verlassen konnte. :)

Es bleibt natürlich die Frage, wo die Grenze zwischen Kneipen und Speisegaststätten zu ziehen ist, gerade im Hinblick auf „alles in einem“-Dorfgaststätten. Nun, sollte da nicht die Gesundheit Vorrang haben?

Aber über das, was Sie im iz-Regional-Interview(*) gesagt haben sollen, kann ich nur den Kopf schütteln:

iz: Es geht Ihnen also nicht um die Frage „Rauchen oder Nichtrauchen?“, sondern um die staatliche Reglementierungswut?

Amberger: Ja. Ich bin der Meinung, dass das Nichtraucherschutzgesetz den Raucher nicht von seinem Laster abhält. Wenn er in der Wirtschaft nicht rauchen darf, dann raucht er eben zu Hause. Ist es denn gesünder, im Wohnzimmer zu rauchen?

UND WAS IST MIT DEN NICHTRAUCHERN IN DEN GASTSTÄTTEN?

Hier geht es nicht einfach darum, aus Spaß an Verboten den Rauchern das Rauchen in Gaststätten zu verbieten – vor lauter „Solidarität mit den Wirten“ (und Angst vor Umsatzeinbußen Ihrer Brauereien?) scheint Ihnen wohl entfallen zu sein, dass der Nichtraucherschutz auch ein – nicht unwesentlicher – Teil des Nichtraucherschutzgesetzes ist?

 


(*) Derzeit unter dem Titel „Staat schränkt Bürgerfreiheiten ein“ – aufgrund der seltsamen Seitenstruktur nicht direkt verlinkbar und wohl auch nicht archiviert…

Projekt 52 Woche 5: Meine Süchte

Das Thema der Woche 5 in Saris Projekt 52:

Meine Süchte!
Projekt 52 Was versteh ich nun darunter? Jeder von uns hat seine eigene kleine Sucht, nach der er sich jedes Mal mieß fühlt. Bei den einen ist es die Schokolade, der andere badet gerne in Milch, der nächste kann an Uhren oder Schuhen einfach nicht vorbeilaufen und so manch einer musste sich schon anhören, dass er ein “Suchti” ist. Geht nun also diese Woche mal tief in Euch und seid dabei mehr als ehrlich mit Euch selbst: Was ist Eure ganz persönliche Sucht, um die Ihr einfach nicht herum kommt, an der Ihr einfach nicht vorbeigehen könnt?

Da ich nicht unbedingt Schokolade oder Computer/Internet in Szene setzen wollte, da die Erwartung, dass das öfter vorkommt, ja nicht so abwegig ist, dachte ich, ich nehme mal dies hier:

05: Meine Süchte

Woche 5: Meine Süchte

Nun ja, es ist keine Sucht im engeren Sinne, aber wenn ich eine Woche ohne Leberkäse (auch als Fleischkäse bekannt) auskommen müsste, wär’s auch nicht so nett… ;)

Das Foto zeigt eine kleine Spezialität eines hiesigen Metzgers zur Faschingszeit, nämlich „Metzgerkrapfen“ (Krapfen = Berliner = …), gefüllt mit etwas süßem Senf (den ich beim Anschneiden leider nicht erwischt habe) und feiner Würze oben drauf.


Wiesn ohne Wiese

Beim größten Volksfest der Welt, dem Münchener Oktoberfest (offizielle Seite), ist nicht viel von der Wiese der Theresienwiese zu sehen, nur breite asphaltierte Wege – was auch gut ist, denn wer will schon im Matsch rumlaufen, wenn’s regnet – und in den Bereichen dazwischen (oder eigentlich nur denen am Rande) ist das Gras natürlich verdeckt, es lugt höchstens an ein paar kleinen Flecken hervor (und geraucht wird bestimmt auch welches…).

Bei hervorragendem Spätsommerwetter :eis: mit 26°C – morgen werden’s gut 10° weniger – war heute Nachmittag auch wieder viel los; natürlich nicht ganz so viel wie am Wochenende mit 1 Million Besuchern, 500.000 Maß Bier und 11 Ochsen, aber 100.000 sollen’s tagsüber schon wieder gewesen sein. Selbst gezählt hab ich die aber nicht, und ich weiß auch nicht, wieviele Geister heute verprügelt wurden

:prost2:

Einen Maßkrug für 5,50 € hab ich auch gefunden – war aber leider leer und nur 6 cm groß, nicht im Zelt, sondern am Souvenirstand. :grin: