Kategorie-Archiv:

Computer&Technik

Projekt 52: Fotografie

Kaum ist ein Jahr vorbei, beginnt schon das nächste – auch in Saris Projekt 52. Eines der Januar-Themen ist Fotografie, mit dem ich 2026 eröffnen will – und hoffentlich klappt’s auch weiterhin, regelmäßig alle Themen mit Lego umzusetzen.

Ohne Objektiv geht’s praktisch nicht in der Fotografie – selbst wenn das in ein Smartphone reingequetscht ist. Professionellerweise nimmt man natürlich größere, allerdings finde ich das hier dann doch etwas übertrieben; aber der Fotograf wird schon wissen, was er tut:

(Wobei ich jetzt nicht weiß, ob der Helfer mit im Preis enthalten ist oder separat gebucht werden muss.)

Projekt 52: Altes

Letztes November-Thema im Projekt 52.

Es gab einmal eine Zeit, da waren Heimcomputer mit 64 oder 128 KB – ja, KB, nicht MB, nicht GB – der heißeste Scheiß. Mitte der 1980er-Jahre etwa, als Schneider die Amstrad-CPCs in Deutschland anbot (und nie eine echte Chance gegen Commodore hatte) – ich hatte damals den mittleren, den CPC 664 mit eingebautem 3″-Diskettenlaufwerk, sinnvollerer Tastatur, aber nur 64 KB Speicher. (Den hab ich schon lange nicht mehr, war auch teilweise defekt.)

Und ich hatte damals mit ein paar Aufklebern und Stiften einen PC für Lego-Figuren gebastelt, auf den ich wieder gestoßen bin, weil er in derselben Tüte war wie die Poster-Wand beim Thema „Es war einmal“. Man beachte die an den CPC 664 angelehnte Tastatur und die fantastische Speicherkapazität von 256 KB – und den Plotter rechts, kein gewöhnlicher Drucker!

Die Tastatur, auf der er hier steht, hat auch schon einige Jahre auf dem Buckel und dient mir immer noch am Arbeits-PC (sogar mit Programmierbarkeit der Tasten und der Beleuchtung unter Linux), aber natürlich keine 40 Jahre…

Es leuchtet blau

Neulich1 ist mir im Dunkeln – abends kurz vor 6, Winterzeit – Josefine begegnet. Josefine, die Fahrwegmesserin der Bahn:

Und wie einst Rambo könnte man sie fragen: Was ist das? – Ein blaues Licht. – Und was macht das? – Es leuchtet blau. 🙃

  1. naja, schon Ende Oktober, der Entwurf dieses Beitrags lag ’ne Weile vergessen rum ↺

Projekt 52: Gegensätze

Nächstes April-Thema im Projekt 52.

Passend zum heutigen Carfreitag gibt’s Autos – mit dem Gegensatz von Klein und Groß, der sich nicht nur in der Realität auf den Straßen findet, sondern auch bei Lego-Vehikeln. Wobei ich bei Lego durchaus – bis zu einem gewissen Grad – die modernen größeren Autos mehr schätze, da sie durch neuere und mehr Teile auch detaillierter sind. Im Gegensatz zur Realität, wo der moderne Größenwahnsinn nicht zuletzt meist auch mit einer hässlichen Aggressivität einhergeht.

Zu sehen sind hier der große Lego-Truck 60440 vom letzten Jahr mit gut 1000 Teilen samt Gabelstapler, dazu ein Eigenbau im Stil der 1980er Jahre – den es in dieser Größe als Lego-Truck nie als Set gab, die Paneele mit Aufkleber sind von Containern auf einem Schiff, aber Lastwagen dieser Größe gab’s damals durchaus.

Das Cabrio in türkis und weiß ist 40448 von 2021, zum Vergleich rechts der seriöse Herr im kleinen Schwarzen (äh…) aus dem Sonder-Set 1592 mit der Parade in der Altstadt von 1980.

Hinten schließlich ein roter Sportwagen 8402 aus der „frühen Neuzeit“ 2009, wo Lego gerne mal lächerlich große, ursprünglich für LKW verwendete Räder an PKW steckte, die etwas arg überstehen – was z.T. auch heute noch vorkommt, aber man hat immerhin eine größere Auswahl an Rädern –, und ein frühes Modell von 1984, nämlich 6655 ohne Dach.

Projekt 52: Neues

Neues (haha) Thema im Projekt 52 ist „Neues“.

(Irgendwelche Bürokraten mögen das Folgende als (unbezahlte) Werbung sehen, also seid in diesem Fall darauf hingewiesen, dass das Folgende unbezahlte Werbung enthält.)

Etwa alle 5 bis 8 Jahre baue ich mir einen neuen Arbeits-PC zusammen – in echt, nicht aus Lego. 😁 Jetzt war es mal wieder so weit (und als Zusatz-Neuerung, nebenbei bemerkt, auch mit Linux statt Windows als Hauptbetriebssystem). Nachdem ich mich recht schnell für einen AMD-12- oder -16-Kerner entschieden habe (16 wurden es am Ende1), war die Suche nach dem besten Board langwieriger, weil so ziemlich jedes, das meine grundsätzlichen Anforderungen erfüllt, neben dem einen oder anderen Nice-to-have auch wieder den einen oder anderen Nachteil hat (und wenn es nur der Preis ist). Das hab ich dann in meinen Notizen mit 💚 🤔 😡 dekoriert, und gewonnen hat das „grünste“.

Nun hatte ich gewartet, bis Boards mit dem Mittelklasse-Chipsatz B850 erschienen sind – am Ende war dann doch die schon im Herbst erschienene Top-Variante X870E die erste Wahl, denn durch den doppelten Chip bieten sich mehr – auch zukünftige – Anschluss- und Erweiterungsmöglichkeiten und weniger Flaschenhälse.

Und weil es das auserwählte Board, Gigabyte AORUS X870E Pro2, in Schwarz und Weiß (genannt „ICE“) gibt und letztere Variante 10 € günstiger war, steht hier jetzt eine weiße Minifigur vor einem weiß/silber/hellgrauen Mainboard im strahlenden Sonnenschein:

(Das Board hat sogar einen internen HDMI-Port3 – für die Leute, die einen kleinen Statusmonitor in ihr (mit einer Glaswand ausgestattetes) Gehäuse einbauen wollen. Was es nicht alles gibt…)

Hier steht die Figur zwischen den hochhausartigen Kühlrippen des monströsen CPU-Kühlers (be quiet Dark Rock Pro 5):

…wo kurz darauf noch der zweite Lüfter reinkam. Auch wenn die CPU keine 270 W TDP hat, die der Kühler maximal wegschafft, wird er bei seiner Arbeit sicher leiser bleiben als der knapper bemessene Nicht-Pro für 15 € weniger.

Und so ein weißes Mainboard ist schon irgendwie elegant – vermutlich ist es ein Sakrileg, dass meine Speichermodule und CPU-Kühler schwarz sind und das Gehäuse kein Seitenfenster hat…

 

PS: Bildvariante mit mehr vom Board – und wie verloren das Board dann doch im Gehäuse (Fractal Design Define 7 XL) aussieht, zumindest solange die ganzen Kabel und rechts oben das optische Laufwerk und der Festplattenwechselrahmen noch fehlen:

  1. sicher ist ein Aufpreis von 50% für 33% mehr Kerne gegenüber dem 12-Kerner happig – aber immerhin kann ich ja auf eine teure Grafikkarte verzichten, da die normalen CPUs mittlerweile eine GPU integriert haben ↺
  2. wobei hier übrigens „Pro“ über „Elite“ steht, was ich intuitiv amdersrum eingeordnet hätte; weiter ginge es mit „Master“ und „Xtreme AI TOP“, letzteres fast 3x so teuer wie „Elite“ ↺
  3. leider nur für FullHD mit 30 Hz, sonst würde es sich lohnen, da ein Kabel nach draußen zu legen ↺