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Musik

63/39

Alles Gute zum Geburtstag, Brian May!

Und da 63, so alt wird er heute, auch nur eine verdrehte 39 ist, hier ein akustisches Solo-Video von „’39“:

Projekt Hörsturz 24

Projekt Hörsturz Wo ist Jack Bauer? Macht er jetzt auch beim Projekt Hörsturz mit, wenn auch nur in Folge 24? Na, an sich kann er auch gern wegbleiben, wo er doch immer Terroristen im Schlepptau hat… wenden wir uns also lieber den zu rezensierenden Liedern zu:

  • Milow – You don’t know (von kasumi)
    Aha, eine Gitarre in den Händen eines Singer/Songwriters (was eigentlich Songwriter/Singer heißen müsste, der logischen Reihenfolge wegen…). Leider weder ein besonders herausragender Song noch eine besonders herausragende Stimme.
    2 von 5 Sternen 2 Zeugen, die nichts wissen
  • Pernice Brothers – Jacqueline Susann (von JuliaL49)
    Welcher Depp programmiert denn eingebettete Musikplayer ohne Lautstärkeregler? Wie dem auch sei, in diesem Fall sorgt der Player für gefällige Indie-Gitarre mit gefälligem Rhythmus in einem angemessen kurzen, guten Song.
    3½ von 5 Sternen 3½ Rolltreppen, auf denen die Verdächtige beschattet wird
  • Raining Pleasure – Fake (von Postpunk)
    Musikalisch und gesanglich sanfter, genremäßig ähnlich – ein bisschen zu sanft-lächelnd-wohlfühl-lalalalaaa, aber im großen und ganzen auch nicht schlecht.
    3 von 5 Sternen 3 gefälschte Beweismittel
  • Emerald Park – For Tomorrow (von Dr. Borstel)
    Der Anfang zieht sich etwas, aber angesichts der knapp 8 Minuten, die da angezeigt werden, verständlich. Hoffentlich wird’s abwechslungsreicher. Hoffentlich wird’s abwechslungsreicher. Hoffentlich wird’s abwechslungsreicher. Vielleicht sollte ich schnell mal ’nen Kaffee holen. Oh, jetzt versteh ich, die heben sich die Abwechslung für morgen auf. Mit dem bisschen Musik statt Gesang üben sie wenigstens schon mal ein bisschen dafür. (Die 1½ Minuten Stille am Ende sind aber nur ein Fehler des Uploaders und gehören nicht mehr dazu, oder?)
    1 von 5 Sternen 1 lange, erfolglose Fahndung
  • Berndsen – Lover in the Dark (von endgueltig)
    8-Bit-Videospiel-Charme gemischt mit 8-Bit-Videospiel-Drögheit, gesanglich-sphärischer Hausmannskost, ein bisschen dudeliger Abwechslung und sonst nicht viel Besonderem…
    2 von 5 Sternen 2 fehlende Nachtsichtgeräte

Soweit die Pflichtsongs mit dem drittschlechtesten Schnitt von 2,3. Weiter zur Kür in Kurzbewertung:

Und somit ein guter Schnitt von 3,5 für die Bonussongs und 2,95 insgesamt.


Tja, was soll ich für die Coverversionssonderrunde vorschlagen? Scorpions, Motörhead-Lemmy oder Metallica, die Queen-Songs covern? Aber die fielen zu sehr im Vergleich zum Original ab… deswegen nehm ich den (seltenen) umgekehrten Weg:

Queen: Jailhouse Rock (live) – im Original natürlich von Elvis.

War ja auch mein Top-Titel in beetFreeQs Blogparade damals

Projekt Hörsturz 23

Projekt Hörsturz Projekt Hörsturz widmet sich wohl kaum möchtegern­verschwörerischen Themen, deswegen belassen wir’s beim Hinweis auf den aktuellen Skeptiker, in dem auch ein Artikel über die 23 ist, und wenden uns der Musik zu…

  • Dan Le Sac vs Scroobius Pip – The Beat That My Heart Skipped (von Kamil )
    Huch, das hämmert gleich los – die Lautstärke war aber auch wegen eines vorherigen leisen Videos (von Konnas GSC) noch etwas hoch eingestellt. Ein eigenwilliges Stück, wo der akzeptable Sprechgesang in den Strophen mit einem zwar wenig abwechslungsreichen, aber nicht schlechten Beat kombiniert ist, der Quasigesang im Refrain aber doch zu seltsam klingt, um gut zu sein. Hmm…
    2½ von 5 Sternen 2½ Herzrhythmusstörungen
  • Rainer von Vielen – Plan X (von beetFreeQ )
    Oje, wenn die weiter so von Plan A bis D zählen und ewig nicht bis X kommen, wird’s nervig-langweilig. Ah, kommt ja doch noch mehr Text. Gesprochen, wenn man das so nennen will, teils elektronisch verzerrt. Dazu basslastiger Beat und mehr Elektronik – das war vielleicht Ende der 80er noch passabel. Da klicke ich mal lieber auf den Vuvuzela-Button…
    ½ von 5 Sternen ½ Satz mit X
  • Alter Bridge – Metalingus (von Steve )
    So, hoffen wir mal, dass die (mir) bekanntere Band dem Ganzen eine positive Wendung gibt. Joah, der angegrungte Rock/Metal geht ab, und hey, ich merke, ich hatte mal wieder den richtigen Titel von Edges Theme vergessen. Und als dessen Fan kann ich gar nichts anders werten als:
    5 von 5 Sternen 5x Rated R
  • Kitty in a Cas­ket – Bride of the Monster (von Robert )
    Schrödingers dekohäriertes Kätzchen rockt auch gleich ordentlich, melodiös und mit zum Mitgehen anregenden Rhythmus los – und gar nicht so düster, wie man’s beim Titel vermuten mag. Schön.
    4½ von 5 Sternen 4½ Casket Matches
  • Dredg – Bug Eyes (von Stefan )
    Urgh, was ist das für ein pornoesker Anfang? Puh, nur ein „download for free“-Jingle, der Song selbst wird besser. Ein ordentliches „alternativ“-rockiges Stückchen mit besseren Anwandlungen…
    3½ von 5 Sternen 3½ glotzende Programmierfehler

Macht einen guten Schnitt von 3,2 für die Pflicht-Songs (mit einer Standardabweichung in Rekordnähe), und aus Zeitgründen belasse ich’s diesmal auch dabei.


Mein Vorschlag fürs nächste Mal: Indica – Islands Of Light

Projektion

Die neue Runde im Projekt Stimulus führt uns mit der Umschreibung „Verlagern eigener Wünsche, Erwartungen und Gefühle auf andere Personen“ nicht nur zu Queen-Liedern zur psychologischen Projektion, sondern auch kurz ins Kino, und wir widmen uns auch dem Verlagerten selbst…

Verträumte Wünsche sind das Thema des ersten Liedes, „Dreamers Ball“ vom 1978er Jazz-Album – Brians Tribut an den im Vorjahr verstorbenen Elvis.

What you say about that hey honey?
You gonna take me to that dreamer’s ball?
I’d like that

 

Die Projektion auf Andere nehmen wir im nächsten Lied eher wörtlich – es geht um die Weitergabe von Gesang, Worten, Wissen, der Welt an sich von den Vätern an die Söhne in „Father To Son“ von Queen II.

Take this letter that I give you
Take it sonny hold it high
You won’t understand a word that’s in it
But you’ll write it all again before you die

 

Nun kurz zu (k)einem Ausflug in die cineastische Projektion – einem Live-Cover des Leiber/Stoller-Klassikers „(You’re So Square) Baby I Don’t Care“:

You don’t like crazy music
You don’t like rockin‘ bands
You just wanna go to a movie show
And sit there holdin‘ hands

 

Zum Schluss projizieren wir uns nun gewissermaßen selbst auf unsere Kinder in „These Are The Days Of Our Lives“ vom Innuendo-Album – in gewisser Weise auch das Abschiedsvideo von Freddie: das letzte, in dem er auftrat, endend mit „I still love you“, wohl seinen letzten Worten vor der Kamera…

No use in sitting and thinkin‘ on what you did
When you can lay back and enjoy it through your kids
Sometimes it seems like lately – I just don’t know
Better sit back and go with the flow

» alternative Video-Version mit Nicht-Queen-Animationen statt der älteren Queen-Szenen

GSC 2010: Vorentscheid Mazedonien

GSC2010 Mazedonien

Konna veranstaltet den Gedankendeponie Song Contest in Anlehnung an den Eurovision Song Contest, in dem jeder Teilnehmer sich ein Land aussucht und ein Lied von dort ins Rennen schickt – nette Idee, auch wenn mittlerweile der ESC-Hype abgeebt ist… Ich hab mir unter den Ländern, die noch übrig waren, die Republik Mazedonien herausgepickt.

Und auch ich will hier einen Vorentscheid veranstalten, welches Lied denn ins Rennen gehen soll – dabei habe ich mich für einen wie ich finde guten Kompromiss in Bezug auf den Aufwand für mich wie für euch, die ihr abstimmen sollt, entschieden: Ich stelle hier direkt in einem einzigen Vorentscheid nur drei Lieder zur Auswahl. Allesamt von der etwas härteren Sorte, versteht sich. :mrgreen:

Beginnen wir mit (laut Wikipedia) Garage Punk von K.U.R. Kulturno Umetnicki Rabotnici bzw. К.У.Р. Културно Уметнички Работници – „Kultur- und Kunst-Arbeiter“ laut Google-Übersetzer (nicht wörtlich) –, nämlich „Ljubovta za nea nema znacenje“ bzw. „Љубовта за неа нема значење“ = „Liebe hat keine Bedeutung“:

 

Weiter mit Metalcore von Smut mit dem Lied „Ova e za vas“, was auch immer das heißen mag (hier versagt der Google-Übersetzer, wie oben auch schon bei den lateinischen Buchstaben; „ze vas“ scheint „für dich/Sie“ zu heißen):

 

Zu guter letzt gibt’s Melodic Black Metal von Siniac mit „The Sound Trough Ages“. Kurz zum Bandnamen:

SINIAC is an archaic Macedonian word from the western part of the land and is still in use in those dialects. It represents an atmospheric appearance – when the water drops on the cold ground are freezing into crystals in the gloomiest and mistiest dawns of the winter.

Ob man bei dieser Musik an diese Erscheinung denkt, sei dahingestellt.^^

 

So, jetzt entscheidet ihr:

–Umfrage beendet–

Ihr könnt bis Dienstag früh, 22.6. 10:00 Uhr, abstimmen. Ich bitte um zahlreiche Beteiligung. :)

22.6.: Das Ergebnis: K.U.R. setzt sich klar mit 80% gegen Smut mit 20% und Siniac ohne Stimme durch.