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Statistik

Browser-Statistiken und mehr

Nun, da die Webtrekk GmbH ihre aktuellen Statistiken zu Browser & Co in Deutschland fürs 3. Quartal veröffentlicht hat (s.a. Golem) – IE 6 wird weiterhin am häufigsten eingesetzt (41,15%), vor Firefox/Mozilla (27,08%) und IE 7 (25,23%); Windows XP dominiert klar (79,56%) vor dem Rest (mehr im offiziellen PDF) – dachte ich mir, ich veröffentliche mal die Statistiken meines Blogs.

Meine Zahlen stammen von Blogcounter.de seit Ende August – mit dem Vorteil, dass meine eigenen Besuche nicht gezählt werden, um die Statistik nicht zu verfälschen.

Browser:

IE (alle Versionen zusammen) dominieren auch bei mir, der Anteil an Firefox/Mozilla ist aber höher als in der Webtrekk-Statistik:

Statistik: Browser

Betriebssystem:

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Lottozahlen vorhersagen??

Dieser Artikel nimmt sich nur eine spezielle Methode angeblicher Lottoprognosen vor.
» Alle meine Artikel zum Thema Lotto oder
» Alle meine Artikel über Global Scaling.

Lotto-Spielschein - Foto von lotto-bw.de/presse Über Bloggerei.de und (Update:) die damaligen Inhalte von Ramschmarkt.de bin ich da auf etwas gestoßen, das sich „Global Scaling“ nennt, eine, nennen wir es mal Sichtweise der Welt, bei der alles mit einer stehenden Welle verbunden sein soll und die anscheinend darauf setzt, dass vom Kleinen bis zum Großen alles irgendwie mit logarithmischen Skalen beschreibbar ist – oder so ähnlich, kann sein, dass ich die im Web umherschwirrenden Informationen dazu nicht richtig interpretiert habe. Die Haupt-Homepage ist offenbar globalscaling.de (im Folgenden auch als GS abgekürzt), das „Institut für Raum-Energie-Forschung“.

  • Wenn sich Physiker und andere Wissenschaftler mit „freier Raum-Energie“ oder ähnlichem beschäftigen, hab ich erstmal nichts dagegen, Dinge müssen erforscht werden;
  • Wenn ein „kosmisches Hintergrundrauschen“ und logarithmische Skalen quasi als neue „Wunderwaffe“ für alles Mögliche erscheinen (wo der Mathematik und Physik Logarithmen doch beileibe nicht fremd sind), ist, finde ich, schon eine gewisse Skepsis angebracht;
  • Wenn als eines der Anwendungsgebiete eine „Lottoprognose“ genannt wird, rutscht das Ganze meines Erachtens schnell bis zum Anschlag ans untere Ende jeglicher Seriositätsskala;
  • Wenn dafür auch noch Geld verlangt wird, geht das meiner spontanen Meinung nach vielleicht etwas zu weit in Richtung Abzocke oder Betrug.

Ja, ich hab mich gefragt, ob ich so einem dubiosen „System“ überhaupt so viel Aufmerksamkeit schenken soll, aber…

1. …nun gut, schauen wir uns das näher an.

Mathe-Buch (Ich bitte zu entschuldigen, dass sich das doch etwas in die Länge zieht, aber eine gewisse Ausführlichkeit ist nunmal nötig. Also holen Sie sich vielleicht eine Tasse Kaffee – oder springen Sie :arrow: gleich zum Fazit…)

Zitat von globalscaling.de:

Wie genau ist die Lotto-Prognose?

Im Zahlenlotto geht es um die Auswahl einer zufälligen Sequenz natürlicher (ganzer) Zahlen. Unter besten Voraussetzungen kann deshalb eine Lotto-Prognose nie präziser sein als ±1.“

Diese Kombination dieser beiden Sätze lässt vermutlich bei jedem, der schon mal eine Formel aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung aus der Nähe gesehen hat, die Haare zu Berge stehen. Man könnte mit etwas haufenweise gutem Willen – und ohne Kenntnis des Formelwerks von „Global Scaling“ – höchstens annehmen, dass der Satz vielleicht nur unglücklich formuliert, gekürzt oder vereinfacht ist…

Der Satz

„Wir weisen darauf hin, dass wir für die Präzision unserer Lotto-Prognose keine Gewähr leisten.“

darf natürlich auch nicht fehlen – wenn die Prognose perfekt wäre, wären sie ja schon vielfache Lotto-Millionäre und bräuchten sich die Mühe nicht machen, die „Lotto-Prognose“ zu verkaufen. Wie dem auch sei, es folgen auf jener Seite noch einige große Zahlen, die, so wie ich das lese, darauf hinauslaufen, dass man höhere Gewinnchancen hat, je mehr Tips man spielt, die sich nicht wiederholen. Am liebsten (für GS) natürlich mit von GS bezogenen Zahlen…

2. Aber wie gut sind deren Prognosen?

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102 unerwünschte Anrufe

Gut, dass ich meine FRITZ!Box 7170 und mein ISDN-Telefon mit AB so konfiguriert habe, dass ich von Anrufen auf meine (veröffentlichte) Haupt-MSN ohne Rufnummernübermittlung, bei denen es sich praktisch immer um Callcenter und sonstige lieber anonym Bleibende handelt (meine Verwandtschaft mit altem Analoganschluss ist zahlenmäßig sehr gering, und die kennen eine „geheime“ MSN), nichts direkt mitbekomme – die bekommen nur eine entsprechende Ansage (mit synthetischer Stimme) zu hören:

„Guten Tag. Sie rufen an, ohne Ihre Telefonnummer zu übermitteln. Da dies typisch ist für unerwünschte Werbe-Anrufe, landen Sie direkt – ohne hörbares Klingeln – auf diesem Anrufbeantworter. Aktivieren Sie bitte Ihre Rufnummern-Übermittlung, oder hinterlassen Sie eine Nachricht, damit Sie zurückgerufen werden können. Vielen Dank.“

und außer „Gewinnspiel“-Robotern hat nur einer mal diese Nachricht hinterlassen:

„Nicht schlecht, dieser Anrufbeantworter“

:)

Mithilfe der Anrufliste der FritzBox hab ich jetzt jedenfalls eine kleine Statistik erstellt:

In den letzten 6 Monaten (26 Wochen) kamen 102 solcher Anrufe, das sind 3,9 pro Woche, allerdings stark schwankend von 0 bis 12. Nur einer kam zufällig auf die „geheime“ MSN, fünf (in regelmäßigen Abständen an zwei Tagen, folglich vom selben Callcenter) auf die 3. MSN, an der nur ab und zu ein Faxgerät hängt. Nur einmal wurde die „Nummer“ 049 übertragen, einmal von einem „Gewinnspiel“-Roboter eine aus Köln.

Hier eine Aufschlüsselung nach Wochentag, Uhrzeit und Kalenderwoche:

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