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Musik

Projekt Hörsturz 3

Projekt Hörsturz Jetzt, wo mein DSL-Anschluss wieder geht, ist es Zeit für Runde 3 im „Projekt Hörsturz“ von freeQnet, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen fünf Songs anhören und bewerten:

  • Black Strobe – I’m A Man (von endgueltig)
    Der alte Bo-Diddley-Klassiker in einer härteren rockigen Version mit treibenden, mitreißenden Beat und Riffs und altmodisch-rock’n’rolliger Stimme – hätte ich nicht nachgeschaut und wüsste, dass es aus dem Soundtrack zur Krimikomödie RocknRolla (die ich noch nicht gesehen habe) ist, ich würde es genau in so einem Film vermuten… Geht schon mal gut los:
    4 von 5 Sternen
  • Malcolm McLaren – Double Dutch (von Postpunk)
    Ein, hm, unverbindliches Gute-Laune-Dance-Pop-Stückchen mit ein paar karibischen Klängen, aber etwas zu schrillen Frauen- und einer unpassend sprechenden Männerstimme (naja, Malcom McLaren eben) – mit (zu) viel Bacardi intus kann man da vielleicht länger zuhören und vor allem mittanzen/-hüpfen, aber irgendwie ist das nichts, was ich mir öfter anhören möchte.
    1½ von 5 Sternen
  • Rasputina – Transylvanian Concubine (von mir – nicht das Live-Video sondern den Playbutton oben rechts anklicken!)
    Mein Vorschlag aus dem Soundtrack zur Serie Buffy the Vampire Slayer – und da ich nicht einfach meine absoluten Lieblingssongs vorschlage1, bewerte ich sie auch selbst. :)
    „Cello Rock“ mit auf und ab dahinschwingender Musik und Gesang – bei dem einige Zeilen in die folgenden übergehen, was zusätzlich zu der vielleicht etwas hohen Geschwindigkeit beiträgt – und einer, nennen wir es mal Gesamtwirkung, die bei mir für ein „das hat was!“-Gefühl gesorgt hat. Mir gefällt’s, auch wenn ich nicht ständig so einen Stil hören möchte (und mir andere Songs von Rasputina, in die ich reingehört habe, nicht so gut gefallen)…
    4½ von 5 Sternen
  • Bluejuice – Vitriol (von beam)
    Auf die Minute Vorgeschichte könnte man auch verzichten… Jedenfalls ist das ein gefällig rockendes, einigermaßen mitreißendes Indie-Stück mit etwas zu wenig Abwechslung im Text. Überzeugt mich andererseits aber nicht so sehr, dass ich dafür jetzt alles stehen und liegen ließe.
    3½ von 5 Sternen
  • No Comment – Café Sureal (von Robert)
    Zum Schluss wird’s dann wieder elektronischer – aber durchaus auch skurril und interessant. Würde die Dame nicht so oft auf ihren Beruf hinweisen, könnte man das Ganze vielleicht noch länger anhören, aber so passen die knapp 3 Minuten eigentlich.
    2½ von 5 Sternen

Macht einen Schnitt von 3,2. Einen Vorschlag für die nächste Runde hab ich gerade nicht parat, aber der von letztem Mal (Saori Jo) sollte ja nächstes Mal noch im virtuellen Lostopf sein. Aber vielleicht reiche ich auch noch einen nach.

  1. was eine hohe Bewertung trotzdem nicht ausschließt ↺

Musik-Quiz 72

Musik-Quiz Willkommen zum neuesten Musik-Quiz, heute wieder ein Liedzeilenquiz à la Julia, d.h. es werden ein paar Textzeilen gesucht (und natürlich auch Lied und Künstler), die mit einigen Tips, die ich nacheinander in Abständen von ca. 15 Minuten geben werde (vorbehaltlich geringer Verzögerungen wegen (a) Beschäftigtsein und (b) langsamer Ausweich-Internetverbindung via GPRS-Handy), beschrieben werden.

  1. Vorsicht, sie holt langsam auf – und nicht nur eingebildet. Wo muss man die Grenze ziehen? Tja, darum geht’s in den heute gesuchten fünf Zeilen.
  2. (16:15) Das Lied ist eine instrumentalische Personenbeschreibung.
  3. (16:32) Bei einem anderen Album hat ein bekannter Gitarrist aus Termingründen den Produzentenposten abgelehnt – und das trotz des Titels! Aber beim späteren Album mit dem gesuchten Song war’s dann genug.
  4. (16:45) Der Künstler wäre beinahe ein Regal-Galan. :P
  5. (17:00) Def Leppard – und die sind ja auch nicht irgendwer – war mal die Vorgruppe des gesuchten amerikanischen Künstlers.
  6. (17:18) Um Tip 2 zu konkretisieren: Es geht um eine Blech Holzbläserin (danke für die Korrektur, Yjgalla…).
  7. (17:35) Yjgalla meint, es sei mittlerweile sehr einfach – soll sie, die Rätsel-Expertin, lösen, oder will sonst jemand…? :)

Gelöst von Yjgalla: „Lady With A Tenor Sax“ von Billy Squier (Text) vom Album Enough Is Enough mit den Zeilen

Don’t look now she’s inchin‘ up behind
Don’t look now in the creases of your mind
Don’t stop now… we’re movin‘ much too fast
Gonna find out where you draw the line
Here she come now… she tunes so fine

Eine fertige Version hab ich online nicht gefunden, aber eine Vorabfassung, in der Freddie Mercury das meiste singt: Standbild-Video (mit Text rechts). Wikipedia:

Squier asked Brian May of Queen to produce his album Don’t Say No. May declined due to scheduling conflicts, but he recommended instead Reinhold Mack who had produced one of Queen’s most successful albums ever, The Game. […] Squier is also known for his collaborations with Queen frontman Freddie Mercury on Squier’s 1986 release Enough is Enough („Love Is The Hero“, „Lady With A Tenor Sax“). Mercury also sang background vocals on Squier’s hit single „Emotions in Motion“, along with Queen drummer Roger Taylor. In 1983, Squier did his first headlining arena U.S. tour with Def Leppard as opening act.

Der „Regal-Galan“-Tip bezieht sich aufs „Billy“-Regal und engl. „squire“ = Galan, Junker u.ä., bei Mr Squier sind halt 2 Buchstaben verdreht.

 


Foto: Jason Stitt – Fotolia.com

Musik-Quiz 71

Musik-Quiz Willkommen zum neuesten Musik-Quiz, heute wieder ein Liedzeilenquiz à la Julia, d.h. es werden ein paar Textzeilen gesucht (und natürlich auch Lied und Künstler), die mit einigen Tips, die ich nacheinander in Abständen von ca. 15 Minuten geben werde, beschrieben werden.

(Irgendwie fallen mir keine guten Musik-Bilderrätsel mehr ein…)

  1. Drei helfende Tätigkeiten, bei denen die Abhilfe angesichts der Vorbedingungen eigentlich offensichtlich ist, sind der Inhalt der heute gesuchten 7 Zeilen.
  2. (16:15) Ein Indianerreservat hat in einer früheren Version des Songs eine Rolle gespielt.
  3. (16:30) Der Künstler und seine nach ihm benannte Band dürfte zu den bekannteren ihres Genres gehören. Zumindest früher, vor einigen Jahrzehnten, bevor er poppiger wurde. Jedenfalls war er auch in diesem Jahrtausend noch auf Tour.
  4. (16:45) Ein Pelztier hat das Lied rund zwei Jahrzehnte später gecovert.
  5. (17:00) Wir erheben uns jedenfalls in die Lüfte bei diesem Song und dem gleichnamigen Album.
  6. (17:15) Die Band war mal co-headlinend (ja, blödes Denglisch) mit den Eagles auf einer gemeinsamen Stadion-Tournee. Aber das ist nicht der einzige Zusammenhang mit den Eagles, der in den Kommentaren angesprochen wurde…
  7. (17:30) Die Zeit vergeht – nicht nur, weil ich, in der Annahme, dass die bisherigen Tips ausreichen, keine weiteren mehr vorbereitet hatte und mir diesen schnell einfallen lassen musste, sondern auch, weil das in einem der Refrains des Lieds (also in anderen Zeilen) thematisiert wird.

Gelöst von Yjgalla: Fly Like An Eagle von der Steve Miller Band (Live-Video, Single-Version mit Text, Text, Wikipedia) von 1975/76 mit den Zeilen

Feed the babies
Who don’t have enough to eat
Shoe the children
With no shoes on their feet
House the people
Livin‘ in the street
Oh, oh, there’s a solution

Die einzige richtige Strophe des Liedes, das ansonsten quasi aus zwei Refrains besteht. In den 90ern gecovert von Seal (anhören). Zum Tip mit dem Indianerreservat:

An earlier 1973 version of the song features a more bluesy and less funk-inspired rhythm, and guitar taking the synthesizer parts (albeit with similar delay effects). The lyrics are slightly different, indicating that the place the eagle wants to fly away from is a Native American reservation.

Wie immer danke fürs Mitmachen und bis nächsten Dienstag!

 


Foto: Jason Stitt – Fotolia.com