Wie der Name bereits verrät

Zitat aus einer textlastigen Anzeige des hiesigen Kaufhaus Urban zu einer neuen Marken­mode­abteilung – der ersten in Deutschland für diese Marke:

Wie der Name bereits verrät, produziert die seit 25 Jahren erfolgreiche Firma aus Dänemark elegante und trendige Schuhe für jeden Anlass, und die dazu passenden Accessoires wie Taschen, Schals oder Gürtel, aber auch schicke Ketten und Sonnenbrillen.

Nun kann man den Satz natürlich so lesen, dass sich „wie der Name verrät“ nur auf die Schuhe bezieht bzw. auf „elegante und trendige Schuhe“. Aber der ganze Rest zwischen und nach diesen Satzteilen schwingt ja sozusagen auch mit, und dann, naja… denn wie heißt die Firma? „Bianco Footwear“. Na wenn das nicht laut „Dänemark“ ruft!

Bilderrätsel 71

Feiern wir diesen 2000. Beitrag doch mit einem ganz gewöhnlichen Bildausschnittsrätsel! :mrgreen: Also was zeigt dieser Ausschnitt?

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Und wie immer gibt’s bei Bedarf neue Ausschnitte und Tips in den Kommentaren…

(17:39) Neuer Ausschnitt:

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Gelöst vom Buntklicker: Ein Kirchendach hinter einer Baumaschine, genauer: ein Kirchturm hinter einem Bagger (oder was auch immer der dranmontiert hat):

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Songs des Tages

Da wäre zum ersten „1999“ von Prince, denn dies ist der 1999. Beitrag in diesem Blog:

https://youtu.be/UjivDeA7Qu0

Aber keine Angst, „two thousand zero zero, party over“ wird nicht für mein Blog gelten. :mrgreen:

 

Und wie im ersten, wo ich eine Jahreszahl zweckentfremdet habe, meine ich auch mit dem zweiten nicht das genannte Jahr (das sich in diesem Fall auf mehrere Jahrhunderte bezieht) – sondern das Alter, das ich heute erreicht habe: „’39“ von Queen in einer Live-Version von 1979:

Links und Videos der Woche (2011/15+16)

Gebetsverbot

betendes Mädchen Stellen wir uns mal vor: Wenn man einen „Tag der Säkularisation“ oder „Tag der Aufklärung“ einführen würde, einen arbeitsfreien Feiertag, der der Vernunft, dem Nachdenken über die Realität der Welt, der Freude über das irdische Leben, den Errungenschaften, die es unter kirchlischer Herrschaft nie gegeben hätte, u.a.m. gewidmet wäre; einen Tag, an dem das Spielen und Singen von Kirchenliedern sowie Gebete in der Öffentlichkeit bzw. an öffentlich zugänglichen Orten gesetzlich verboten wäre:

Würden die Christen sich nicht genauso über einen arbeitsfreien Tag freuen – und zu recht über die widersinnigen, talibanesken, ins Privatleben unbeteiligter Leute dringenden Verbote meckern? Würde irgendeiner der Tanz- und Musikverbot-Befürworter noch ein Argument für sein anachronistisches Verbot bringen können, ohne rot zu werden und sich lächerlich zu machen?

Aber vielleicht ist das schon wieder zu optimistisch gedacht…

 

Und während ich diesen Beitrag vorbereitete, twitterte terrorzicke einen Link zu dieser lesenswerten „Karfreitagsansprache eines Ungläubigen“


Foto: criswatk/sxc