- Der Sieger der Foodwatch-Abstimmung zur dreistesten Werbelüge (die ich auch vor einigen Wochen erwähnt hatte) steht fest: Actimel von Danone.
- Ein ausführlicher Bericht über einen Esoterik-Vortrag: Von Wasseradern, Kubensystemen und einem Test.
- Die LOLCat-Bibelübersetzung
(via @Fischblog) – Beispiel:
Oh hai. In teh beginnin Ceiling Cat maded teh skiez An da Urfs, but he did not eated dem. Da Urfs no had shapez An haded dark face, An Ceiling Cat rode invisible bike over teh waterz.
- Und das (englische) Video: Pat Condell über Redefreiheit (via Pharyngula):
Die esoterische Bedeutung von Unfällen (3)
Nachdem wir in Teil 1 und Teil 2 die Bedeutung der Unfallarten betrachtet hatten, folgt nun hier die Bedeutung der Gedanken, die ihr bei euren höchstpersönlichen Unfällen hattet.
Sofern nichts anderes angegeben ist, wird das Thema deiner Gedanken mit der Unfallart holohomöoistisch potenziert, wodurch du die quintessenzielle Bedeutung sehen kannst.
Dies sind die sieben bedeutungsvollsten Themen der Gedanken:
„Ich bin der/die Allerbeste!“
Hier gibt’s zwei Möglichkeiten: Entweder du bist schon ein(e) energetisch vorwurfsfreie Heiler(in) im Namen des HERRN ohne Charakterfehler – dann zeigt dir das allgütige Universum mit dem Unfall, welche Krankheit dein nächster Klient hat, damit du dich optimal mit den richtigen Schwingungen vorbereiten kannst.
Oder du musst dich schleunigst an eine solche Heilerin wenden – am besten in Paris –, damit sie im Namen des Heiligen Grals, also der Urmutter, des göttlichen Weiblichen, den Fluch von dir nimmt, der dafür sorgt, dass dir der Unfall jeden Tag wieder mit zunehmender Intensität zustoßen wird.
„Das muss ich auch haben“
Dir fehlt offenbar spirituell-religiöse Führung, denn egal an welches Objekt oder Subjekt du konkret gedacht haben magst, dass du bei diesem Gedanken einen Unfall hattest, zeigt unfehlbar deine Sehnsucht nach einem päpstlichen Guru. Nur woher nehmen? Die Katholiken haben ihren Benedetto in Rom, aber Katholizismus ist wegen der außerehelichen Lieblosigkeit und der übertriebenen Realitätsnähe ja nichts für dich. Päpstliche Gurus und die dazu passenden hypermystifizierten Lichtreligionen sind eben nicht leicht zu finden.
Daher wird es am besten sein, du blickst in den Spiegel und machst dein Spiegelbild selbst zu deinem guruischen Papst. Bei der dazugehörigen Religion solltest du kreativ sein – stell dir doch z.B. vor, wie das Ergebnis aussähe, wenn das Fliegende Spaghetti-Monster zusammen mit einer mit lebendigem Wasser gefüllten Teekanne denselben Unfall hätte wie du. Deiner kosmobiologischen kombinatorischen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
„Ficken!!“
Das ist nichts besonderes, schließlich denkt das jeder ständig. Trotzdem, du hattest bei diesem Gedanken einen Unfall, und das ist natürlich eine Botschaft der Göttinen Ishtar und Freya, die dir damit sagen wollen: Um die Bedürfnisse deiner Meridiane zu befriedigen, solltest du eine Stellung (höhö) in einem Themen-Bordell anstreben – du weißt schon, so eins mit verschieden eingerichten Zimmern von Plüsch-Pink bis Auto als Bett.
Das für dich vorherbestimmte Thema leitet sich natürlich aus der Art deines Unfalls ab. Also z.B. ein Auto-Bett bei einem Autounfall, ein Planschbecken bei Beinahe-Ertrinken oder ein riesiger Schuh beim Stolpern über die eigenen Füße.
Ausnahme: Du hattest einen Sex-Unfall. Dann musst du fortan rund um die Uhr einen Keuschheitsgürtel tragen – aber einen, der für das andere Geschlecht gedacht ist! Nur so kann dein Svadhisthana-Chakra die nötige Verbindung mit Gaia, der Lebenden Erde, wiederherstellen, ohne deine poppenden Biophotonen zu verärgern.
„Ich hab Hunger!“
Saftiger Schweinebraten? Schüsselweise Salat? Süße Teilchen? Tofu-Törtchen? Peperoni-Pizza? Was darf’s sein? Der Kosmos kennt natürlich die Antwort: Teilchen – aber keine frischen, sondern die, die noch von der Bäckerei-Eröffnung übrig sind, also Urteilchen, die auch ohne zusätzliche Beschleunigung für die richtige primordiale Energie in deinen hungernden Eingeweiden sorgen. Dann klappt’s auch mit dem orgonischen Nachbarn!
Oder war’s der Nachbar aus dem Pentagon? Egal. Jedenfalls ist ein Unfall bei diesem Gedanken ein klares Zeichen, dass deine esoterisch-meisterliche Guru-Zukunft mehr im pseudo–, pardon, wissenschaftlichen als im meditativ-gedanklichen Bereich liegt, wenn du wirklich Reich werden willst, und die Unfallart verrät dir, welche Grundlagen du für deine pseudo–, pardon, wissenschaftlichen Erkenntnisse, Bücher/DVDs, Geräte und Pillen ausdenken verwenden sollst.
„Alles meins, ich geb nix her“
Du denkst vielleicht, Gaukeleyen wären nichts für dich, aber in Wahrheit musst du dich mit den magischen Urkräften verbünden, um deine Ziele im Leben und im Himmel zu erreichen. Du solltest also einen Hexenaltar und eine Hexenkochstelle einrichten, wobei du auch auf die richtige Einrichtung des Raumes achten musst: Das beste Feng Shui hierzu liefern dir goldene und silberne Seehund- und Maulwurf-Figuren – je kitschig-süßer, desto besser; auf jeden Fall muss aber je eine davon deinen Unfall darstellen.
Du könntest sogar nebenbei viel Geld machen, wenn du selbst solche Figuren (und Plüschkissen und Notizblöcke und T-Shirts und und und…) herstellst und verkaufst, das hat bestimmt mehr Potential als Hello Kitty und Diddl zusammen – auf jeden Fall hat es die ganzheitlich besseren Schwingungen!
„Alles Arschlöcher! Das ganze Universum ist doch beschissen!“
Vorsicht! Vergiss nicht, dass aufgrund des unwiderlegbaren Gesetzes der Anziehung das Universum dir alles liefert, wenn du es dir nur stark genug wünscht. Aber willst du denn in einem Scheißhaufen versinken? Wohl kaum, schließlich würde das für ein ganz schlechtes Karma sorgen (und zudem stinken).
Dass du dennoch so dachtest und dabei einen Unfall hattest, bedeutet, dass du dringend all deine verstopften Meridiane reinigen musst, vor allem muss natürlich deine Enteron-Energie frei fließen können. Die beste Reinigungsmethode kannst du aus dem Gegenteil deiner Unfallart ableiten. Beispiel: Wenn dein Unfall mit Wasser zu tun hatte, muss die Reinigung trocken erfolgen, am besten unter Zuhilfenahme von anthroposophisch-ökologisch angebauter Stahlwolle.
„Ich hab keine Lust zu arbeiten“
Dein Beruf – vermutlich ein energetisch sehr blasser Schreibtisch-Job – bietet dir die ersehnte Erfüllung nicht, deshalb solltest du dich davon trennen und etwas Farbe in dein Leben bringen. Opa in rot ist riskant, wie bekannt sein sollte, also würde ich zu einer rosa Print-Aktion raten, damit sich dein perineales Hui-Yin-Chakra, das auf deinem Bürostuhl plattgesessen wurde, erheben kann und du dich voller kräftig rosa gefärbtem Vollmond-Licht deinem neuen Beruf, ach was, deiner Berufung als Einhornenergie-Heiler(in) zuwenden kannst.
Die Unfallart verrät dir die Methode, mit der du deine Patienten am besten heilen kannst. Aber vergiss nicht, dass sie sich ihrer Krankheit erst bewusst werden müssen – sonst ist bekanntlich keine Heilung möglich. Also schinde noch etwas Zeit, darin hast du ja Übung.
So, damit ist die esoterische Betrachtung von Unfällen vorerst abgeschlossen. Wer selbst weitere witzige Ideen mystische Erkenntnisse und Wahrheiten hat, darf sie gern in den Kommentaren nennen (auch Gastbeiträge wären möglich), ansonsten seid wie ich selbst auch gespannt, was mir meine Glaskugel in der Zukunft offenbaren mag – der Bedarf an solcherlei Lebensberatung ist offenbar gegeben, schließlich kam dieser Tage schon jemand mit dem Suchbegriff „husten esoterische bedeutung“ hierher…
Fotos: Dana Heinemann; Vasiliy Koval; Arman Zhenikeyev – jew. Fotolia.com
Hexende Fische
Höchste Zeit für das dritte „Best Of“ des „Hexenkalender“ für 2009 des Moewig-Verlags (alle Beiträge » hier), diesmal zum Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte März. Beginnen wir wieder mit einem prokrastinierenden Kalenderspruch, angeblich von Literaturnobelpreisträger Harold Pinter:
Die Zukunft ist die Ausrede derer, die in der Gegenwart nichts tun wollen.
Und sie ist auch die Ausrede derjenigen, die mit der Hoffnung auf künftige wissenschaftliche Erkenntnisse ihre Mystizismen „begründen“ wollen. Sowas kennen wir ja zur Genüge…
Eine astrologische Überraschung
Nämlich die: Das Tierkreiszeichen Fische gehört anscheinend zu den „Wasserzeichen“ – hey, super, das passt sogar, im Gegensatz zum „Luftzeichen“ Wassermann. Keine Überraschung ist hingegen die Kombination der den Fischen zugeordneten Farben blau, violett und weiß mit der Erkenntnis, dass Fische-Hexen eine starke Neigung zu Grau hätten. Naja, tief unter Wasser ist es eh so ’ne Sache mit den Farben.
Ein Hinweis für Eltern: Angeblich leben Fische-Kinder gerne in ihrer eigenen Traumwelt und es liege an den Eltern, sie behutsam in die Realität zu führen – dumm nur, dass die Eltern selbst keine Lust auf die Realität haben, wenn sie auf die unsinnige, realitätsferne Astrologie hören. Aber immerhin: „Fische-Hexen wissen, dass nur sie selbst die Verantwortung für ihr Leben übernehmen können.“ Wie war das noch mit der Verantworung im Horoskop, die Verantwortung nicht an die Willkür der Astrologen abzugeben?
Ein Tip ist sicherlich sinnvoll: sich bei Alkohol, Nikotin und anderen Drogen zurückzuhalten. Aber warum gerade Fische-Hexen eine „besonders große“ Gefahr einer Abhängigkeit haben sollen, ist mal wieder so ein Astrologen-Gewäsch.
Häuslicher Frieden
Am Sonntag 1.3. sei der Festtag der römischen Göttin Juno, u.a. „Bewahrerin des häuslichen Friedens. Vor allem aber gilt sie als Beschützerin und Beraterin der reiferen Frau.“ Oha, Vorsicht, sag mal deiner Frau, dass sie alt ist (und auch so aussieht), dann ist es schnell vorbei mit dem häuslichen Frieden!
Am 21.2. meint der Kalender: „In Friesland wird mit dem „Biekenbrennen“ der Winter verabschiedet.“ Laut Wikipedia heißt das eigentlich Biikebrennen, aber sei’s drum – bis nach Bayern (und anderswo) hat das jedenfalls nicht gewirkt. Abhilfe: Als kleine Vorfreude einen „leuchtenden Frühlingsstrauß“ auf den Hexenaltar stellen – keine schlechte Idee, aber das geht auch mit ganz profanen Schreibtischen. Obwohl, ich könnte mal meinen Computerschreibtisch zum Hexenaltar umrüsten, passt ja auch irgendwie mit der Hexerei beim Programmieren.
Am 15.3. sei das Fest der kleinasiatischen Mutter- und Vegetationsgöttin Kybele – Achtung, nicht verwechseln und versehentlich einen kleinen Eimer (Kübele) anbeten!
Schon wieder Tomatensaft
Im Februar war ein Glas Tomatensaft täglich schon gut zur Verlangsamung der Faltenbildung, nun soll er auch gegen hohen Blutdruck helfen – gibt’s da einen kausalen Zusammenhang? Etwa so: Wer Falten im Spiegel sieht, ärgert sich, und das steigert den Blutdruck? Aber ich glaube, das ist zu viel des Nachdenkens für solch einen Kalender…
Der Top-Tip aus der Hexenapotheke ist jedenfalls: „Essen Sie täglich Knoblauch. Das ist nicht nur gesund, sondern sorgt auch für eine gesunde Gesichtsfarbe.“ Pech nur, dass die niemand mehr genau sieht, weil er geruchsbedingt Abstand hält. Und „halten Sie sich aufrecht – dann wird es Ihnen leichter fallen, ein aufrichtiger Mensch zu sein.“ Mit einer ähnlichen kleinen Wortspielerei kann man auch sagen: Hören sie nicht auf Astrologen, denn alles, was sie sagen, ist gelogen. Ist natürlich eine unsinnige „Begründung“.
Gelegentlich ein Glas Bier soll gegen Stress helfen – aber nicht übertreiben (steht ja schon oben), die Angehörigen von Alkoholikern haben dadurch sicher nicht weniger Stress und Ärger.
Nun denn, zum Schluss wieder ein Kalenderspruch, diesmal einer von Ludwig Marcuse:
Wer zu oft auf die Grenze alles Irdischen blickt, verliert die Energie zu seiner Gestaltung.
Ist das nicht ein toller Spruch für alle Esoterikliebhaber?
Foto: aidasonne – Fotolia.com
Links und Videos der Woche (2009/10)
Ein Link und vier Videos heute:
- The Atheist Blogger schreibt über The Noah’s Ark Paradox.
Der Unterschied zwischen transzendental-übernatürlich und nichtexistent (via @_sapereaude_):
Eine Aufnahme dieses berühmten kleinen Schrittes aus einen anderen Blickwinkel – auch in höherer Qualität verfügbar, mit Erklärungen bei Bad Astronomy:
H.G.Wells‘ Zeitmaschine als aufwendige Lego-Verfilmung (am besten direkt bei Youtube in HD anschauen; via Nerdcore):
Krank? Selbst schuld!
Das Berliner „Sein“-Magazin, von dem ich ja letztes Jahr eine Ausgabe im Zug gefunden hatte, ist immer wieder für einen Blick auf Seltsamkeiten und mitunter in die Abgründe der Esoterik gut. So auch in einem Interview im März-Heft mit einer „Heilerin“, die vordergründig durchaus etwas begrüßenswertes anbietet, nämlich eine Geld-Zurück-Garantie bei Ausbleiben des Heilungserfolgs – nur „wenn man sich selbst als geheilt ansieht“, blieben die 100€ in ihrem Besitz.
Wäre das alles, wäre es ja nicht so schlimm. Aber die „Heilerin“ schiebt die Ursache für die Krankheiten allein den Kranken zu (Hervorhebungen von mir):
Im Grunde steht alles, was man über Heilung wissen muss, im Vaterunser: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Wenn wir das wirklich bis in die letzte Zelle leben würden, wären wir sofort ohne Krankheit. Krankheiten sind im Grunde immer Vorwürfe gegen einen anderen Menschen oder uns selbst, Beschuldigungen oder Selbstbeschuldigungen.
Worunter wir leiden, sind also demnach unsere Projektionen von Neid, Hass, Wut usw., die sich teilweise als Krankheit manifestieren.
Nicht nur teilweise. Der Mensch schöpft unablässig. […] Wir werden von unseren eigenen Schöpfungen wie hypnotisiert, damit wir sie immer wieder denken und ihnen damit Energie zuführen. Diese Gedankenwesen oder Elementale gilt es jetzt aufzulösen – das ist ein wichtiger Aspekt von Heilung.
So ein menschenverachtendes Weltbild finde ich einfach zum Kotzen!
Sind auch kranke Babys und Kleinkinder selbst schuld, weil sie irgendjemandem Vorwürfe machen oder Charakterfehler haben? (Und was ist mit Tieren?)
Sterben jährlich 2 Millionen Kinder an Durchfall und sind die Hälfte der weltweiten Krankenhausbetten ständig belegt wegen Vorwürfen – oder doch vielleicht wegen unzureichender hygienischer Bedingungen und über ungereinigtes und verseuchtes Wasser übertragener Krankheiten?1
Sind die vielen Millionen AIDS-kranken Afrikaner durch eigene Vorwürfe erkrankt – oder gibt es nicht doch verschiedene medizinische, virologische, epidemiologische, kulturelle und soziologische Gründe, die die Ausbreitung der HI-Viren begünstigen, nicht zuletzt teilweise durch antiwissenschaftliche HIV/AIDS-leugnende Spinner verstärkt, deren Einfluss bis zu Präsidenten reicht?2
Überhaupt schon mal was von Viren und Bakterien gehört, Frau Heilerin?
Würden Sie verfaulte und veschimmelte Speisen essen? Die könnten Ihnen Ihrer Meinung nach doch nichts anhaben.
Und reden Sie sich nicht damit heraus, Sie hätten Ihre Ansichten versehentlich nicht richtig zu Ende gedacht – wie will jemand, der so etwas Grundlegendes übersieht, sich dazu befähigt sehen, anderen auch nur einfachste Ratschläge zu erteilen?
Worauf basiert Ihre Arbeit?
Ich habe hunderte von Büchern gelesen und mich nach Jesus‘ Spruch gerichtet: Prüfet alles und behaltet das Beste. Meine Arbeit ist in diesem Sinne eine Essenz vieler Wahrheitslehren, von der Kabbalah bis hin zu zur Bibel.
Das eine oder andere Medizinbuch wäre nicht schlecht gewesen. Aber nein, es ist ja viel einfacher, den Kranken selbst die Schuld in die Schuhe zu schieben und sich selbst keine Grenzen zuzugestehen:
Gibt es Krankheiten, die Sie nicht heilen können?
Grundsätzlich nicht. Wer zu mir kommt, sollte sich aber erst einmal klar werden, ob er überhaupt geheilt werden will […]
Größenwahn, Menschenverachtung, Realitätsverweigerung – in diesem Interview kommt wohl alles zusammen.
Wer gibt so jemandem überhaupt Platz, diese Ansichten unkritisiert zu verbreiten? Aber angesichts der nächsten Frage des Interviewers – Sein-Redaktionsmitglied – muss man sich da nicht weiter wundern:
Nehmen Sie den Menschen mit der einfachen Heilung ihrer Krankheiten nicht ein Stück Bewusstwerdungsmöglichkeit?
Nein. Genau zu dieser Bewusstwerdung wird der Klient ja bei meiner „Initiations-Therapie“ hingeführt. Dabei wird die Heilung erst möglich, wenn er den ihm bekannten Charakterfehler und Vorwurf anerkennt, ihn bereut und dafür um Vergebung und Gnade bittet oder bei einer Selbstverurteilung bereit ist, sich selbst zu vergeben.
Krankheit als – möglichst lange? – spirituelle Unterrichtsstunde?
Da wünscht man sich wirklich, solche Leute würden – schnellstmöglich und nicht erst 2012 – tatsächlich in ihre „höheren Ebenen“ verschwinden und diejenigen Menschen, die auf die Benutzung ihres Verstandes noch nicht vollständig verzichten wollen, in Ruhe lassen und etwaigen Unentschlossenen solchen Unfug nicht noch einzureden.
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