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Projekt 42

Projekt 42: Krieg

Projekt 42 Wir kriegen (haha) ein neues Thema im Projekt 42, bei dem die Teilnehmer mehr oder weniger spontan einen Text zu einem vorgegebenen, meist mehrdeutigen Wort – diesmal „Krieg“ – schreiben sollen.

Nun denn, hier ist meine diesmonatige Wörteransammlung (bei der ihr hoffentlich bemerkt, wie ich die rote Farbe nutze…1):

 

Kindesmisshandlungen
  Kirchenrecht
  Kreuzzüge
  Kondomablehnung
Reaktionär
  Realitätsverdrehend
Intolerant
  Irrational
  Inquisition
Einmischung
  Einbildung moralischer Überlegenheit
Geheimhaltung
  Gebete für Opfer
  gegen die Menschlichkeit?

 

 


  1. nein, ich rufe hier nicht zum Krieg auf! []

Projekt 42: Salz

Projekt 42 Wieder ein neues Thema im Projekt 42, bei dem die Teilnehmer einen Text zu einem vorgegebenen, meist mehrdeutigen Wort – diesmal „Salz“ – schreiben sollen.

Da ich keine Suppe essen wollte, um extra darin Salz zu finden, lasse ich mir bei WordPress online welches generieren:

define('AUTH_KEY',        '91-Q@_{1Ksl*AUQ^N9J|~Z?FeU-SKl+v[Q@yGwU9-+s#/ +&)k$<S/$6/SphQN[l');
define('SECURE_AUTH_KEY', '|LRQ]fldP|lF--/U)[bza9%Q98:L_g9uy?]x{BgkV-4/%^}QHra=mjnv-c,Hrb0G');
define('LOGGED_IN_KEY',   'XhLa=<#GpF_[h;Wv;X<|@R,|$Iy9mT;1pu;-4-`Vd_MtJKne9S@b|]T&URZb4$()');
define('NONCE_KEY',       'qNLi~Q{M00<xl futIl9.hO#~>2Q~/f||GxR$Bbg;j+8.@Y4^oA<K%f{tb~lhZTS');

Sieht nicht allzu lecker aus, oder? Soll es auch nicht sein – denn solche hashing salts sollen das Knacken von Informationen, in diesem Fall in WordPress und seinen Cookies, erschweren, gewissermaßen den Hacker-Kiddies die Suppe versalzen. (Ihr habt doch hoffentlich eure eigenen Salze in eurer wp-config.php…?) Wikipedia meint:

Salt (engl. „Salz“) bezeichnet in der Kryptographie eine zufällig gewählte Bitfolge, die an einen gegebenen Klartext vor der Verwendung als Eingabe einer Hashfunktion angehängt wird, um die Entropie der Eingabe zu erhöhen.

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich in diese ASCII-Salzkörner nicht noch spaßeshalber Informationen hineindeuten würde. :mrgreen: Hätte Nostradamus damals schon solche kryptographischen Methoden verwendet, seine unverständlichen Prophezeiungen wären endlich verständlich geworden, so nach dem Motto: unverständlich mal unverständlich ergibt verständlich. Daraus folgt natürlich, streng wissenschaftlich, dass dieser WordPress-Generator ebenfalls große Geheimnisse der Vergangenheit und Zukunft prophezeit.

Also, was sagen uns diese Keys nun? AUTH_KEY ist nur für Autofahrer interessant, denen ihre Karre Probleme macht, was sie zum Stöhnen bringt – daher Authhhh… Die Zeichen verraten uns, dass insbesondere den Neunaugen („AUQ^N9″) nahestehende Kryptozoologen („1Ks“=X=unbekannt) vorsichtig sein müssen, wenn sie Ski („SKl“) von Viquaigwug („v[Q@yGwU9″, wo auch immer das liegen mag) zur Sphinx („SphQN[l“) transportieren wollen.

Bei sicheren Autos – SECURE_AUTH_KEY –, also wohl solchen mit Panzerglasscheiben u.ä., wie sie hochrangige Politiker benutzen, muss insbesondere die FDP („fldP“) aufpassen, wenn ihr Außenminister nach Laurie River (Kanada) fliegen (IATA-Flughafencode „LRQ“) und dorthin 9 Kerle („g9uy“) unbezahlt („U)[bza“) mitnehmen sollte. Der Rest dürfte einige Namen dieser Begleiter prophezeien: Big K.V., Q. Hara, M.J.Novac, Herbog…

Gefängnisinsaßen oder andere Eingeschlossene wird der LOGGED_IN_KEY interessieren, aber aus Sicherheitsgründen kann ich diesen hier nicht öffentlich deuten.

Und natürlich kann in diesen Tagen auch die Kirche nicht aus dem Spiel bleiben, auch wenn Nonnen, die Zielgruppe des NONCE_KEY, dabei eher unterrepräsentiert sind. Benötigt wird dieser Prophezeiung nach jedenfalls ein Kimono („Q{M00″) in Größen bis L („<xl“) – wird das die neue Mode der Nonnentracht? Zwecklos („futIl9″, futile) ist es jedenfalls, H0-Modellbahngleise („hO#“) zu zwei Kühen („~>2Q“) zu fliegen („f||G“), vor allem von Remscheid („RS“) nach Böblingen („Bbg“). Dafür kennen wir jetzt den Namen des Nachfolgers (oder der nächsten Ausbaustufe) des Teilchenbeschleunigers („tb“) LHC, nämlich „lhZTS“. Was das wohl heißen könnte? Zero Time Singularity? Endlich die von allen Weltuntergangsfreunden heiß ersehnten Schwarzen Löcher? Heißa!

Projekt 42: Wache

Projekt 42 Wieder ein neues Thema im Projekt 42, bei dem die Teilnehmer einen Text zu einem vorgegebenen, meist mehrdeutigen Wort – diesmal „Wache“ – schreiben sollen.

Und das Projekt könnte noch mehr Teilnehmer vertragen als die drei im Januar, also überlegt euch mal, ob ihr nicht auch noch Zeit und Lust dazu habt… Es darf auch ein sinnvollerer Text sein als das, was ich so manchmal zu diesem Projekt beitrage. ;)


Es kam ein Kasache auf die Wache, um die Panikmache – Tatsache! – zu Sprache zu bringen, die sein Nache, äh, Nachbar – aus Rache für seine hämische Lache über eine lachhafte Anmache – mit einer Bache auf der Brache an der Ache, also am hiesigen Bache verursachte. Doch dieser war ein Walache in diplomatischer Dienstsache, so kam dazu für den Wachtmeister (der noch bedrückt war vom Krache mit seinem Hausdrache) eine Formsache, nämlich eine Rücksprache mit dem Attaché des Botschafters, und so erfuhr der Kasache, dass der Herr von der Wache nichts mache.

Also, sachte sich der Kasache, musste er für seine eigene Rache sich selbst eine Sache überlegen. Ob er die Tür aufmache und ein Feuer entfache? Nein, zu heftig; Hauptsache etwas zum Lachen. Und so machte er einen Drache auch Pappmaché, stieg dem Walache aufs flache Dache, um mit viel Krache den Drache dazu zu verwenden, den Walache ordentlich erschrecken zu machen.

Und Tatsache, der Drache flog knapp vorbei am Walache und landete unter dem Vordache bei einem Geocache. Witzige Sache, so dachte der Kasache und bepisste sich buchstäblich vor Lachen, sodass sich unter ihm bildete eine gelbe Lache, und das wiederum brachte den Walache zum Lache – und zu der Frache, was die Sache mit dem Drache für den Kasache überhaupt so lustig mache.


(aus naheliegenden Gründen fehlt hier und da ein n am Ende…)

Projekt 42: Kleider

Projekt 42 Neues Jahr, neuer Monat, neues Thema im Projekt 42 des Zementblogs, zu dem die Teilnehmer einen Text schreiben sollen. Nach der Temperatour im Dezember war mir diesemal wieder der Sinn nach einem, äh, etwas skurrileren Text…

Xo, Kleider ist alxo das Thekma des aktuelklen Kmoknats. Tja, kleider1 ist kmir knichts kwirkklich Brauchbakres eingekfalklen (dank Knacktscanknern xind Kleider eh bald uninteresxant; und über „Kleider kmakchen Kleute“ khat Kmokritz kvom Xockenblog kja kschon gekschrieben), kweskwegen ich khier – knach dem inkforkmatikven Kwärkme-Beitrag kletzten Kmoknat – knur eiknen knicht allzu xinnkvolklen Text kschreibe; ich khoffe, das ist gekrade knoch im Xinkne des Prokjektkleiters. Eiknen Text kmit eikner kleiknen Bexonderkheit, kwie ihr xeht – doch erkennt ihr die geknauen Regeln, kwann ich ein K eingekfügt khabe und kwann knicht? Überklegt es euch kmal, bekvor ihr kweiterklest…

Kna? Xeid ihr draufgekomkmen? Ein K ksteht dort, kwo ein Konxoknant im Xilbenanklaut ksteht, der knoch gekmeinxam kmit dem K ausksprechbar ist – deskwegen kschreibe ich etkwa knicht „kdas“. Und „ks“ kwurde dann durch „x“ erxetzt (auxer in Kombiknation kmit „st“, „sp“ und „sch“).

Übrigens bin ich ganz kfroh, dass khier im Eingabekfeld keikne Krechtkschreibprükfung aktiv ist – da kwäre kja knun kfast alkles krot unterkringelt gekwexen!

 


  1. daher die Inspiration []

Projekt 42/6: Wärme

Projekt 42 Passend zum bald wieder kalten Winter ist das aktuelle Monatsthema von Projekt 42 beim Zementblog, zu dem die Teilnehmer einen Text schreiben sollen, Wärme.

Folgt mir also auf eine kleine Temperatour

Wärme. Temperatur. Alles irgendwie relativ.1 20 °C etwa würde man in gemäßigten Breiten im allgemeinen als warm bezeichnen – nicht heiß, nicht kalt, höchstens etwas kühl im Hochsommer, wenn man Temperaturen von über 30 °C gewohnt war. Sicherlich wärmer als z.B. 3,98 °C, die Temperatur, bei der Wasser kurioserweise seine größte Dichte hat, obwohl es erst bei 0 °C gefriert. Was für antarktische Verhältnisse etwa bei der Wostok-Station, bei der die offizielle niedrigste Temperatur auf der Erde von −89,2 °C gemessen wurde2, schon ganz schön warm ist.

Doch es gibt eine lustige Spezies von Forschern, die noch −140 °C als hohe Temperatur bezeichnen. Diejenigen nämlich, die an supraleitenden Materialien forschen – Hochtemperatursupraleiter heißen eben nur so, weil ihre Sprungtemperaturen über denen der „üblichen“ metallischen Supraleiter liegen.

Für andere Zwecke wäre das noch viiiiel zu warm – etwa für die hochempfindlichen Detektoren an Bord des Planck-Weltraumteleskops, die auf gerade mal 0,1 K über dem absoluten Nullpunkt (0 K = −273,15 °C = −459,67 °F, also nur ein bisschen kühler als in Denver ;) ) gekühlt wurden, um die kosmische Hintergrundstrahlung möglichst genau zu messen, und dadurch zu den kältesten bekannten Objekten im Weltraum wurden.

Aber wieder zurück zu unseren 20 °C von oben und weiter in die andere Richtung. Als Körper­kern­temperatur wären diese 20 °C nicht so gut, denn dann wäre man seit einem halben bis ganzen Tag tot – 35,8 bis 37,2 °C wären hier erstrebens­werter. Für menschliche Verhältnisse heiß wird’s schon bei der Siedetemperatur von Wasser von 100 °C bei Normal­bedingungen, aber der Sonne mit einer mittleren Oberflächentemperatur von 5505 °C entlockt das nicht mal ein müdes Lächeln.

Sie lächelt höchstens darüber, dass sie es schafft, ihre Korona darüber auf über 1 Million °C aufzuheizen, wobei die hier wirkenden Mechanismen noch nicht vollständig verstanden werden.

Supraflüssig zu erwähnen, dass es noch wärmer geht – Neutronensterne bringen zu Beginn ihrer entarteten Existenz mal eben 100 Milliarden Kelvin (oder °C, die popeligen 273 K Unterschied machen da auch nichts mehr) aufs Thermometer, und auch bei der 1 Milliarde K, die so eine Sternenleiche nach einem Jahr erreicht, ist das Wörtchen „nur“ noch unangebrachter als bei den Preisen so mancher Luxusartikelshops.

Nur zwischenmenschliche Wärme, die wird nicht in Kelvin oder Celsius gemessen.

 


  1. Und strenggenommen nicht mal dasselbe, siehe Wikipedia: Wärme, Temperatur. []
  2. siehe Temperaturextrema, da gibt’s noch ein paar andere interessante Werte []