Links der Woche (33-34/2015)

Nachdem die Flüchtlingsthematik Frau Buchstaeblich bzw. ihr schlafendes Blog wachgeküsst hat, hat sie auch gleich ein paar verlinkens- und somit natürlich auch lesenswerte Artikel dazu geschrieben:

Und das Fellmonsterchen hat sich angeschlossen, vor allem ausgehend von sozial(politisch)en Aspekten.

Drei parallele Striche und was sonst noch bei einer Suche herauskommen kann

Ausschau haltend Kinderzimmereinrichtung findet man hier eher selten, aber alles andere ist schon eine Antwort wert – zumindest hier bei der neuesten „Beantwortung“ der Suchbegriffe.

Für die, die’s noch nicht wissen oder vor Hitze, Gewitter oder sonstigen Wettermeckerns vergessen haben: Mit den grau hinterlegten Suchanfragen haben Leute hierher gefunden, und ich hab sie weder gekürzt noch erweitert noch erfunden.

heisenbergsche unschärferelation beispiele kleingedrucktes
Das Kleingedruckte zur Quantenphysik sagt, dass sie für die Verwurschtelung durch Esoteriker und Pseudomediziner weder geeignet ist noch verwendet werden darf. Leider liest nur niemand das Kleingedruckte…

Nummerologie 42/6
Alles außer 7. Denn 7 wäre das reale Ergebnis.

deine Hausnummer kommst du dann wieder hoch
Du meinst, weil dir meine Hausnummer gefällt, soll ich hochkommen? Interessante Spielart der Numerologie, aber, äh, die gehört nicht zu meinen Lieblingsfetischen, sorry.

Astrologie heisst bei Funkuhren
…hoffentlich gar nichts. Aber wer weiß, was sich manche realitätsfremd-kreative Astrologen so alles einbilden mögen.

was bedeutet energetisch damenbart Esoterik
Dass du mehr Energie ins Rasieren stecken sollst?

3 parallele striche esoterische bedeutung
Das ist eine Aufgabe für dich: Wie muss man einen der Striche von umlegen, damit die Beziehung zwischen Esoterik und Realität herauskommt?

Na?

Weißt du’s schon?

So:

Esoterik Realität.

wahrsagerin gibt mir lotto zahlen durch ist das schwindel
Naaaaaain, natüüüürlich können Wahrsagerinnen Lottozahlen richtig vorhersagen – deswegen sind sie ja alle schon Multimilliardäre.
Äh, sind sie nicht? Tja, warum wohl…?

energetisch gesehen,warum stürze ich so oft
Hm, Schwerkraft?

koalaswim voor heteros
Wieso sollte knappe, zu knappe und mitunter „verrückte“ Unter- bzw. Badewäsche Schwulen vorbehalten sein?

http:/sorry kleines ich will dich ficken.porn.com.
Entschuldige dich lieber bei Google und allen Programmierern von Webbrowsern.

kann mann in damenstring zur massage
ich muss morgen zum maennerarzt kann ich da einen string tragen.
Ja. Du kannst aber auch einen Slip oder Boxershorts tragen, deinen Penis in Geschenkbänder einwickeln oder in eine Socke stecken1, oder gar nix unter der Hose tragen. Und wenn du ganz krass drauf sein willst, kannst du sogar Fragen mit einem Fragezeichen beenden!

Apropos beenden: das mach ich mit diesem Beitrag jetzt auch. :bye: bis zum nächsten Mal, irgendwann in vielen Monaten, denn dank verschlüsselter Suche bekomme ich immer weniger Suchbegriffe mit…


Foto: Coka/Fotolia.com

 


  1. aber nicht in der Öffentlichkeit rausholen, wie schon Monty Python wussten []

Ins Leere gelaufener Telefonterror

altes Telefon …könnte man das nennen, was die Nummer 021619479149 hier in letzter Zeit abgeliefert hat: An den acht Wochentagen vom 29.7. bis 7.8. habe ich 25 Anrufversuche von dieser Nummer erhalten, frühestens 9:54 Uhr, spätestens 18:05 Uhr – aber auf diejenige meiner Nummern, die mir letztes Jahr beim Internet­anschluss­wechsel zu Kabel Deutschland zusätzlich zugeteilt wurde, die ich aber nie benutzt, in einem Telefonbuch/-verzeichnis veröffentlichen lassen oder sonstwie weitergegeben habe; sie ist nur automatisch in der Fritzbox eingetragen und wird von deren Anrufbeantworter mitbedient. Außer in der internen Anrufliste (und im Falle von Aufzeichnungen, von denen es bisher zwei kurze mit Callcenter-Hintergrundgeräuschen gab, am Telefon) bekomme ich von diesen Anrufversuchen also zum Glück nichts mit.

Die 02161 9479149 gehört laut diverser Internetseiten und den dort kommentierenden genervten Angerufenen – wo auch öfter „Terror“ zu lesen ist – zu Eismann, einem Tiefkühl­lieferanten, mit deren Fahrer, Telefonisten oder Prospekten weder ich noch mein Briefkasten zu tun hatten.

Da stellt sich natürlich die Frage: Warum rufen die diese meine Nummer an? Kabel Deutschlands Textbaustein, mit dem meine Anfrage dort nach etwaiger Nummern­weitergabe/-verkauf beantwortet wurde, deutet darauf hin, dass sie so etwas generell nicht tun. Rufen die, was mir allerdings nicht zu dieser Vehemenz zu passen scheint, wahllos alle möglichen Nummern an? Tippfehler bei der Nummer eines echten Kunden/Interessenten?

Wenn letzteres, warum sprechen sie nicht mal auf den Anrufbeantworter? Oder ist deren System zu schlecht, als dass die Telefonisten wissen könnten, wie oft es schon vergeblich versucht wurde? Halten die das ganze Vorgehen wirklich für eine kundenfreundliche Art der Kommunikation?

Abgesehen von den Überlegungen im letzten Absatz hatte ich das am Freitagmorgen (beim Stand von 21 Anrufen an 7 Tagen mit 1 Aufzeichnung) auch Eismann per Mail gefragt. Eine Antwort kam bisher nicht, aber seit Freitagabend auch keine Anrufversuche mehr. Mal sehen, ob das so bleibt…

Hamburg (4) – Wasser und Kultur

Der Abschluss meines Hamburg-Reiseberichts. Beginnen wir mit der weltkultur­vererbten Sehenswürdigkeit, die ich bisher mal links, mal rechts liegengelassen habe, dem Chilehaus – das übrigens nicht nur aus der spitzen Ecke besteht, wie man hier rechts sieht:

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Ein Blick zum Cybermen-Kirchturm von St. Jacobi (vor dem übrigens auch die Kreidebotschaft „Die Bibel ist ein Märchenbuch“ stand, aber offenbar zu unbeachtet, um weggewischt zu werden), bevor wir uns wieder dem Jungfernstieg zuwenden, wo u.a. noch ein Engel schlief – und zahlreich fotografiert wurde.

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Und auf geht’s zu einer kleinen Alsterrundfahrt – auf einem uralten Dampfboot, der St. Georg, die schon vor zwei Tagen vor dem Alsterfontänen-Regenbogen zu sehen war.

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Dieses Kunstwerk verleitete die Kapitänin natürlich zum Hinweis, dass das ein zahlungs­unwilliger Passagier wäre, der hier ausgesetzt worden wäre (und abends abgeholt würde)…

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Und weil’s Sonntag (UND Urlaub) war, wollte ich den Rest des Tages auch eher entspannt verbringen. Also nochmal zu den Planten un Blomen (und „Wasserball“):

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Denn ich wollte dort auch noch die Wasserspiele sehen, für die’s beim letzten Mal zeitlich nicht gepasst hat. Also auf die Entenwiese gesetzt und die musikuntermalte Wasserspritzerei abgewartet.

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Vor dem rechten Bild musste ich wieder rauszoomen, um die große Fontäne draufzukriegen.

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Auf das Bigband-Swing-Konzert hab ich dann mal verzichtet…

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Mal schnell über den Dom gehen, wie das Volksfest hier heißt:

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Bin aber mit nichts gefahren – alles, wofür ich hier Geld ausgegeben habe, war etwas Maracuja-Schneematsch.

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Noch ein paar Schiffe und die Elphi in der Sonne – heute war natürlich mehr los:

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Rüber zur Riesenbaustelle HafenCity – hier steht die U-Bahn-Station schon, während drumrum noch nicht viel ist.

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Und dann weiter zum Duckstein-Festival (übrigens eine Biermarke) mit „Kunst, Kultur und Kulinarischem“. Da gab’s ein Konzert einer in Berlin lebenden, aus Schweden stammenden Singer-Songwriterin, die bestimmt schon genug Witze gehört hat, seit Apple seine iPhone-Sprachassistentin veröffentlicht hat: Siri Svegler. Mit französischem Bassisten und deutscher Percussionistin gab’s locker-flockigen und auch mal langsameren Folk-Jazz-Country-Pop.

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In der Konzertpause ging’s dann ein paar Meter weiter, am maritimen Museum vorbei bzw. hindurch, wo auf dem Theaterplatz dann Mr. Dyvinetz eine faszinierende Cyr-Wheel-Performance hinlegte, die zwei Fotos nicht wirklich richtig rüberbringen können.

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Den bildlichen Abschluss bildet nochmal Siri vom 2. Teil des Konzerts:

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Joa, dat war’s. Bei der Rückreise am Montag fuhren noch zwei schwarze Rauchsäulen über die Eisenbahnbrücke, als ich auf dem Weg zum Bahnhof war, die sich später als Dampf-Sonderzug mit zwei 01ern herausgestellt haben. Hat auch prompt einen Böschungsbrand (irgendwo zwischen Hamburg und Celle, wo mein ICE 787 ihn überholt hat) ausgelöst, der für eine Streckensperrung nach meinem ICE gesorgt hat. Da mein Zug offenbar neidisch auf die Verspätung der nachfolgenden Züge war, ist sein Bordrechner, der u.a. für die Schnellfahrt auf der Schnellfahr­strecke nötig ist, später mal abgestürzt.

Nun ja, die 15 Minuten Verspätung, die bis Nürnberg sogar halbiert wurden, waren bei der wieder recht langen Umsteigezeit ebendort kein Problem. Der MÜNÜX-Anschlusszug war sogar – im Gegensatz zu seinem um 2 Stunden verschoben pendelnden Bruder – pünktlich, aber was ein echter München-Nürnberg-Express ist, kann keine verspätungslose Fahrt auf sich sitzen lassen, also hat er vor dem eingleisigen Streckenabschnitt vor Rohrbach auch brav auf den ca. 20 Minuten verspäteten Bruder gewartet, damit er wenigstens auf ca. +12 kam…

Naja, auch nicht schlecht, besser die Wartezeit auf meinen Bus im klimatisierten 1.-Klasse-Abteil verkürzt als im Freien. Denn am Montag war’s ja schon wieder sommerlich heiß.

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